Donnerstag, 14. Februar 2013

10 Fragen an... Sabine Reiff


  Sabine Reiff ist 1968 geboren, verheiratet und lebt in der Nähe von Stuttgart. 
Nach 20Jahren in der Werbebranche begann sie 2007 wieder vermehrt zu schreiben.
Was zu Jugendzeite begann, hat nun Erfolg :-)
Viele weitere Infos über die Autorin und ihre Werke findet ihr auf ihrer Seite:

Zuerst einmal ein großes Dankeschön das Du Dir die Zeit nimmst um meine Fragen zu beantworten. 
Liebe Silke, den Dank gebe ich in vollem Umfang zurück. Es freut mich sehr, dass du mich für eine Autorenvorstellung auf deinem Blog ausgewählt hast.

Dann starten wir doch gleich mal….

1. Wann hast Du Deine Liebe zu Büchern entdeckt? Als Kind, Jugendliche, Erwachsene? Und gibt es ein Buch aus dieser Zeit das Dir ganz besonders in Erinnerung geblieben ist? 
Ich habe schon als Kind gern gelesen­ und es war natürlich Astrid Lindgren: Pippi Langstrumpf, Karlsson vom Dach, Michel aus Lönneberga. Als Jugendliche habe ich dann Tolkiens „Herr der Ringe“ und der „Kleine Hobbit“ verschlungen. Mit Sicherheit ist das die Buchreihe, die mir auch jetzt, nach vielen Jahren, noch sehr lebhaft im Gedächtnis geblieben ist.

2. Was hast Du getan, nachdem Du Deine Zusage für Deine 1.Veröffentlichung bekommen hast? Wie verlief der restliche Tag? Hast Du Dein Telefonbuch rauf und runter abtelefoniert? Gefeiert? 
Nachdem ich meine Bücher im Selbstverlag herausbringe, gab es keine Zusage im eigentlichen Sinn. Aber es gab den Tag der Wahrheit, nämlich als ich meine erste Veröffentlichung wagte. Ich habe mich wie die meisten verlagsfreien Autoren für eine mehrtägige Gratisaktion entschieden. Als das Buch online war, hieß es erst einmal abwarten. Ich habe mich mit allem möglichen beschäftigt, weil ich so aufgeregt war. Gegen Spätnachmittag rief mich plötzlich eine Freundin an und gratulierte mir zu Platz 1 in den Gratis-Charts, danach stand das Telefon nicht mehr still.

3. Wenn Du eine neue Geschichte beginnst zu schreiben, hast Du Sie dann schon von Anfang bis Ende im Kopf? Oder entwickelt es sich erst beim Schreiben und Du kennst das Ende selbst noch nicht?
Den ersten Romanversuch habe ich ins Blaue unternommen und bin damit sogar ein knapp achthundert Seiten weit gekommen, aber irgendwann habe ich gemerkt, dass Handlungsstränge immer wieder ins Leere laufen. Das ist eine ziemlich zeitraubende Sache. Mittlerweile plotte ich meine Geschichten komplett durch, d.h. ich entwickle die Figuren und schreibe zumindest ein grobes Konzept, das den Handlungsverlauf beschreibt. So bekomme ich gleichzeitig auch ein Gefühl für den Spannungsbogen und kann prüfen, ob der über den gesamten Roman hinweg erhalten bleibt.

4. Zu Zeiten von Ebook-Readern und dem digitalen Lesen, an welchem Buch hängt Dein Herz (weshalb es wohl für immer in gedruckter Ausgabe in Deinem Bücherregal stehen wird)? 
Da muss ich nicht lange überlegen. Das ist und bleibt der „Herr der Ringe“, weil es für mich verdammt gute High Fantasy ist, die ihres Gleichen noch lange suchen wird.

5. Dein Lesehighlight 2012? 
„Gute Geister“ von Kathryn Stockett.

6. Wo schreibst Du am Liebsten? Im Arbeitszimmer, Garten,…. 
Im Sommer schreibe ich tatsächlich sehr gerne draußen, sonst ziehe ich mich in mein Arbeitszimmer zurück.

7. Wie stehst Du zu Buchverfilmungen? Erst Buch oder erst Film? Und wenn Du zuerst den Film gesehen hast, liest Du danach trotzdem noch das Buch? 
Buchverfilmungen finde ich immer spannend, denn aus einem guten Roman auch einen guten Film zu machen, ist eine echte Herausforderung. Der anderen Variante, also Buch zum Film, kann ich jetzt nicht so viel abgewinnen.
Mit Stieg Larssons Millennium-Trilogie ist es mir tatsächlich so gegangen. Ich hatte mir gerade die Bücher gekauft, da kam die Filmreihe, nun warten die Romane darauf, endlich gelesen zu werden…

 8. Auf welche Buchveröffentlichung freust Du Dich 2013? 
Neben meinen eigenen Veröffentlichungen, die ich für dieses Jahr plane, auf die ersten beiden Teile von Rainer Wekwerths „Labyrinth“.

9. Schreibst Du gezielt zu festen Zeiten oder einfach nur spontan wenn Dir danach ist? 
Ich schreibe nicht unbedingt immer zu festen Zeiten, aber ich habe pro Tag eine selbst auferlegte Vorgabe von 1.000 bis 1.500 Wörtern, die ich auch in aller Regel zu Papier bringe.

10. Welches Buch liest Du aktuell?
 Patrick Rothfuss „Der Name des Windes“.

Danke liebe Sabine für das tolle Interview!!! 




Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen