Sonntag, 1. September 2013

10 Fragen an... Kira Gembri





 
Da Kira entschieden hat unter einem Pseudonym zu schreiben, lassen wir ihr auch hier ihre Privatsphäre und posten "nur" unsere Fragen zusammen mit ihren Antworten.

Vielen lieben Dank Kira das Du Dir die Zeit genommen hast!!!

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1. Wann hast Du Deine Liebe zu Büchern entdeckt? Als Kind, Jugendliche, Erwachsene? Und gibt es ein Buch aus dieser Zeit das Dir ganz besonders in Erinnerung geblieben ist?
Meine Mutter liebt Bücher und hat das früh an meine Geschwister und mich weitergegeben. Deshalb bin ich schon als Dreijährige gern zum Regal gegangen, habe einen riesigen Stapel Bilderbücher neben mir aufgebaut und eins nach dem anderen durchgeblättert. Der erste richtig dicke Roman, den meine Mutter uns vorgelesen hat, war Pippi Langstrumpf, und ich weiß noch, wie mich Pippis Streiche mit einer Mischung aus Furcht (vor den Folgen) und tiefer Bewunderung erfüllt haben.

2. Was hast Du getan, nachdem Du Deine Zusage für Deine 1.Veröffentlichung bekommen hast? Wie verlief der restliche Tag? Hast Du Dein Telefonbuch rauf und runter abtelefoniert? Gefeiert?
Ich habe das Manuskript meines Debütromans an keinen einzigen Verlag geschickt, weil ich ein schrecklich ungeduldiger Mensch bin und nicht monatelang auf eine Antwort warten wollte. Stattdessen habe ich die Veröffentlichung selbst in die Hand genommen und bin meinen Familienmitgliedern schwer auf den Wecker gefallen, weil ich ihnen von jeder Rezension ausführlich erzählen musste. – Na ja, um ehrlich zu sein, nerve ich die Armen heute noch genauso wie vor einem Jahr ;)

3. Wenn Du eine neue Geschichte beginnst zu schreiben, hast Du Sie dann schon von Anfang bis Ende im Kopf? Oder entwickelt es sich erst beim Schreiben und Du kennst das Ende selbst noch nicht?
Anfang und Ende sind meistens sofort da. Für das, was dazwischen kommt, lege ich vor dem Schreiben einen ungefähren Verlauf fest, aber die Figuren meiner Geschichten halten sich nicht gern an Vorgaben. Oft machen sie einfach, was sie wollen, und schmeißen meine ganze sorgfältige Planung wieder um.

4. Zu Zeiten von Ebook-Readern und dem digitalen Lesen, an welchem Buch hängt Dein Herz (weshalb es wohl für immer in gedruckter Ausgabe in Deinem Bücherregal stehen wird)?
Da gibt es einige! Und das, obwohl ich meinen E-Reader sehr gerne benutze. Aber manche Bücher sind einfach so wunderschön gestaltet, dass ich sie auf keinen Fall auf meinem Kindle „verstecken“ will. Sehr gute Beispiele dafür sind die Jugendbücher von Kerstin Gier, also „Silber“ und die Edelstein-Trilogie!

5. Dein Lesehighlight 2012/13?
Hmm, 2012 habe ich viele tolle Bücher gelesen. Ich nenne jetzt einfach mal das erste, das mir spontan einfällt: „Beautiful Disaster“ hat mich gepackt, geärgert, begeistert und nicht mehr losgelassen :)

6. Wo schreibst Du am Liebsten? Im Arbeitszimmer, Garten,….
Im Garten würde ich nur zu gerne schreiben, aber da wäre bald nichts mehr von mir übrig, weil mich die Mücken gnadenlos auffressen würden. Normalerweise sitze ich im Wohnzimmer, aber manchmal, wenn direkt vor dem Schlafengehen eine Idee noch unbedingt aufs Papier will, schreibe ich auch im Bett!

7. Wie stehst Du zu Buchverfilmungen? Erst Buch oder erst Film? Und wenn Du zuerst den Film gesehen hast, liest Du danach trotzdem noch das Buch?
Wenn ich eine Buchverfilmung ansehe, versuche ich meistens, das Buch vorher zu lesen. Nachher wäre meine Fantasie blockiert und ich könnte mir während der Lektüre nur noch die Schauspieler vorstellen. Generell freue ich mich sehr, wenn ich erfahre, dass einer meiner Lieblingsromane auf die große Leinwand kommen soll; allerdings kann ich mich auch ohne Ende über – in meinen Augen – falsche Besetzungen aufregen. Jetzt steht ja die Verfilmung von „City of Bones“ bevor, und ich fiebere dem Kinostart einerseits entgegen, andererseits bin ich aber auch nervös, weil ich befürchte, dass der Film nicht einmal annähernd an seine Vorlage heranreichen wird.

8. Auf welche Buchveröffentlichung freust Du Dich 2013?
„Allegiant“ von Veronica Roth! Der zweite Band endet ja mit einem fiesen Cliffhanger, und ich bin sehr gespannt, wie die Autorin es geschafft hat, den aufzulösen.

9. Schreibst Du gezielt zu festen Zeiten oder einfach nur spontan wenn Dir danach ist?
Mit festen Zeiten habe ich es schon versucht, aber dann „fließt“ es manchmal einfach nicht richtig. Stattdessen habe ich mir jetzt ein Pensum vorgenommen, das ich pro Tag schaffen muss, und dabei ist es egal, ob ich das in der Mittagspause erledige oder spät in der Nacht.

10. Welches Buch liest Du aktuell?
Ich fange jetzt mit „Herzklopfen auf Französisch“ an. Das klingt, als wäre es für mich gemacht :)

Danke Kira !!!! 

 

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