Montag, 23. Dezember 2013

23.12. "Santas Baby" und Kira Gembri



Heute stellt uns Kira Gembri ihren Weihnachtsroman
"Santas Babys" vor!!!
(Bestellen könnt ihr ihn z.B. HIER)

»Aufdringlicher Weihnachtsmann«, flüstere ich schwach.
»Miesepetriger Grinch«, kommt es sofort zurück.
Das ist der Moment, in dem mir der Geduldsfaden reißt. Ich packe Finn am Kragen, ziehe ihn zu mir herunter und küsse ihn mit aller Kraft, die eine halbe Flasche Wein und jahrelange Enthaltsamkeit in einem Mädchen wecken können. Lara ist eine junge, alleinerziehende Mutter und hat alle Hände voll zu tun, neben ihrem Job in einer Buchhandlung auch noch ihr Studium zu bewältigen. Was sie auf keinen Fall gebrauchen kann, ist der zusätzliche Stress, den die Adventszeit mit sich bringt. Einen größeren Weihnachtsmuffel als Lara kann es also kaum geben: Sämtliche Festtagsdekoration ist ihr ein Graus, der Geschmack nach Zimt oder Nelken lässt sie erschauern, und schon bei den ersten Klängen von »Last Christmas« würde sie am liebsten die Flucht ergreifen. Ausgerechnet sie lernt im Supermarkt einen Weihnachtsmann kennen, der ihre Gefühle bald Achterbahn fahren lässt. Unter dem falschen Bart und der roten Mütze steckt nämlich Finn, Besitzer des absolut unverschämtesten Grinsens und ein Weihnachtsfan durch und durch. Lara hat aus ihrer letzten gescheiterten Beziehung gelernt, keinen Mann mehr in ihr Schlafzimmer oder gar in ihr Herz zu lassen - aber gilt das auch für einen Weihnachtsmann mit blaugrünen Augen ...?

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Kira:
"Dass ich einmal eine Geschichte über einen Weihnachtsmuffel schreiben würde – noch dazu aus der Sicht dieses Weihnachtsmuffels – hätte ich nie gedacht. Schließlich entlocken mir die ersten Schoko-Nikoläuse, die man noch vor Herbstbeginn im Supermarkt entdeckt, eher ein Grinsen als ein ge nervtes Stöhnen. Ich liebe Weihnachten über alles und habe den Song von Wham! Sogar auf meinem MP3-Player, damit ich ihn mir in der Adventszeit ab und zu anhören kann, wenn ich unterwegs bin. Freiwillig!! Aus irgendeinem Grund hat es mit mir und Lara trotzdem sehr gut geklappt. Sie hat mir ihre Geschichte so bereitwillig erzählt, dass ich „Santa’s Baby“ innerhalb weniger Wochen fertig hatte, dabei bin ich sonst eher eine Schreibschnecke. Das liegt aber nicht nur an der zynischen Ich-Erzählerin, deren Weihnachtshass mit der Zeit zum Glück dahinschmilzt, sondern auch an ihrer Tochter Nele, in der ganz viel von meinem kleinen Bruder steckt. Und mit Finn habe ich meinen persönlichen Traummann aufs Papier gebracht ;) Ich hoffe, dass er auch bei euch Anklang findet, und würde mich freuen, euch mit dieser Geschichte in Weihnachtsstimmung versetzen zu können! P.S. Noch ganz kurz zum Titel: Der ist eine Anspielung auf „Santa Baby“, das wohl verführerischste aller Weinachtslieder. Darum bringt dieser Song Lara auch auf gewisse Gedanken ... aber das müsst ihr schon selbst lesen :)
Fröhliche Weihnachten euch allen!"

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