Donnerstag, 2. Januar 2014

Rezension - Beim zweiten Mann wird alles besser


Geschrieben von Catherine Alliott
Format: Ebook
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 560 Seiten
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag 
Erscheinungstermin: 25. Oktober 2013

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War Poppy Shilling eigentlich jemals richtig glücklich mit ihrem Mann?
Phil ist langweilig, kümmert sich kaum um sie und die beiden Kinder, arbeitet den ganzen Tag und in seiner Freizeit fährt er stundenlang Rennrad. Manchmal malt sich Poppy in Tagträumen aus, wie das Leben ohne ihren Mann wäre…
Da wird Poppy plötzlich tatsächlich Witwe und muss erfahren, dass ihr wenig liebevoller Mann nicht nur ein beachtliches Vermögen hinterlassen hat, sondern auch eine Geliebte, die jetzt am Erbe beteiligt werden will. In Poppys Welt bricht das Chaos aus, aber sie hat gute Freundinnen, die ihr zur Seite stehen. Es beginnt eine Zeit voller Überraschungen und Katastrophen – und dann ist da noch Sam, Phils Anwalt, der ihr mehr als nur sympathisch ist …


Poppy ist verheiratet und Mutter von zwei kleinen Kindern. Ihr Mann Phil ist allerdings so überhaupt nicht der Familienmensch. Für seinen Job und sein Hobby - Fahrradfahren - hat er immer Zeit, für Frau und Kinder leider nicht. Das er dann auch noch die perfekte Ehe- und Hausfrau erwartet, macht es noch schlimmer! Mehr als einmal hat Poppy sich vorgestellt wie es wäre wenn er doch endlich stirbt!
Und dann passiert gerade das: Bei einem Unfall kommt Phil ums Leben! Aber trauern kann sie nicht wirklich, eher fragt Poppy sich, ob sie nicht vielleicht mit ihrem Wunsch das Unglück herbei geführt hat. Zum Glück hat sie Freundinnen die ihr zur Seite stehen. Vor allem, nachdem sie einiges über Phil herausfindet, was sie lieber nie erfahren hätte. Zum Glück gibt es dann neben einigen Single-Nachbarn auch noch Phils Anwalt, der sich um sein Testament und Poppys Erbe kümmert.


Ein Schreibstil ganz nach meinem Geschmack! Dieser Roman ist von Anfang bis Ende amüsant geschrieben, es folgen am laufenden Band Situationen bei denen man nicht weiß ob man lachen oder weinen soll.
Und nicht nur Poppys Eheleben kommt hier unter die Lupe, auch ihre Freundinnen haben alle mehr oder weniger Beziehungsprobleme, wie wir sie alle kennen. Allerdings frage ich mich warum in meinem Umfeld keine davon auf so witzige Art gelöst werden!
Die "Lovestory" um den zweiten Mann steht zum Glück nicht die ganze Zeit über im Vordergrund, was so kurz nach dem Tod von Phil ja doch zu viel des guten wäre. Erst zum Ende des Romans hin schleicht sich die Liebe wieder in Poppys Leben.
"Beim zweiten Mann wird alles besser" ist ein kurzweiliges Lesevergnügen, das ich mir als erstes Buch im neuen Jahr gegönnt habe. Ich könnte mir nur zu gut vorstellen noch weitere Geschichten rund um Poppy und ihre quirligen Freundinnen zu lesen.


Leichte Unterhaltung für Zwischendurch. Wer witzige Frauen-Romane mag, sollte sich diesen auf jedem Fall zulegen!
Meine Bewertung: 4 von 5 Sterne


Catherine Alliott ist in Hertfordshire geboren und aufgewachsen. Nach ihrem Studium an der Warwick University zog sie nach London, wo sie als Werbetexterin arbeitete. Heute lebt sie zusammen mit ihrem Mann und ihren drei Kindern wieder in ihrer Geburtsstadt. Ihre heiteren Frauenromane wurden schon mehrfach ausgezeichnet.

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