Dienstag, 4. März 2014

Rezension - Das unerhörte Leben des Alex Woods

Geschrieben von Gavin Extance
Gebundene Ausgabe: 480 Seiten
Verlag: Limes Verlag 
Erscheinungstermin: 3. März 2014
ISBN-10: 3809026336
ISBN-13: 978-3809026334
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Eine Geschichte, die erzählt, wie besonders Freundschaft sein kann
Alex Woods ist zehn Jahre alt, und er weiß, dass er nicht den konventionellsten Start ins Leben hatte. Er weiß auch, dass man sich mit einer hellseherisch begabten Mutter bei den Mitschülern nicht beliebt macht. Und Alex weiß, dass die unwahrscheinlichsten Ereignisse eintreten können – er trägt Narben, die das beweisen.
Was Alex noch nicht weiß, ist, dass er in dem übellaunigen und zurückgezogen lebenden Mr. Peterson einen ungleichen Freund finden wird. Einen Freund, der ihm sagt, dass man nur ein einziges Leben hat und dass man immer die bestmöglichen Entscheidungen treffen sollte.
Darum ist Alex, als er sieben Jahre später mit 113 Gramm Marihuana und einer Urne voller Asche an der Grenze in Dover gestoppt wird, einigermaßen sicher, dass er das Richtige getan hat …
 

Alex ist zehn Jahre alt, als bei ihm ein Meteorit durchs Dach kracht, und ihn am Kopf trifft! Nach seinem Unfall wird klar das er eine bestimmte Form von Epilepsie hat. 
In der Schule ist er der merkwürdige Aussenseiter, mit einer hellseherischen Mutter.
Er hat also bei weitem keine leichte Kindheit. Doch dann lernt er den älteren Mr.Peterson kennen. Es entwickelt sich eine ganz besondere Freundschaft, die später auf eine harte Probe gestellt wird... denn dank dieser Freundschaft ist Alex dort wo er zu Beginn des Buchs ist: Als 17jähriger wird es an der Grenze von der Polizei kontrolliert, im Gepäck eine Urne und Marihuana!


Eine merkwürdig, andere Geschichte! Merkwürdig, aber nicht im negativen Sinn.
Alex ist kein typisches Kind, er stellt viele Fragen und philosophiert über Gott und die Welt. Die Geschichte ist vielschichtig: Alex Probleme mit Gleichaltrigen, seine Freundschaft zu Mr.Peterson, Drogen, Tod,... es ist von allem etwas dabei. Mir persönlich wurde es gelegentlich zu anstrengend, den eigentlich interessanten Gedanken zu folgen. Kürzere Dialoge wären manches mal auch ausreichend gewesen. Es ist auf keinem Fall ein Buch das man zwischendurch auf die Schnelle lesen sollte.
Der Autor hat seinen ganz speziellen Schreib-Stil, und wer anspruchsvolle Literatur mag, kann mit diesem Roman nichts falsch machen.


Meine Bewertung: 3,5 von 5 Sternen !!!


Gavin Extence, geboren 1982, wuchs in der englischen Grafschaft Lincolnshire in einem kleinen Dorf mit dem interessanten Namen Swineshead auf. In seiner Kindheit machte er eine kurze, aber glanzvolle Karriere als Schachspieler; er gewann zahlreiche nationale Turniere und reiste nach Moskau und St. Petersburg, um sich dort mit den besten jungen Denkern Russlands zu messen. Er gewann nur ein Spiel.
Sein erster Roman »Das unerhörte Leben des Alex Woods oder warum das Universum keinen Plan hat« schlug in Großbritannien ein wie ein Meteorit – Alex Woods eroberte die Herzen der Leser im Sturm und die Presse feierte den Roman als DIE Entdeckung des Jahres.
Heute lebt Gavin Extence mit seiner Familie in Sheffield und schreibt an seinem zweiten Roman.

1 Kommentar:

  1. Tolle Rezension! :)
    Das Buch ist schon auf meiner WL und ich muss es einfach lesen!
    Viele liebe Grüße, Jasi

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