Mittwoch, 2. April 2014

Rezension - Die sonderbare Buchhandlung des Mr.Penumbra




Geschrieben von Robin Sloan
Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
Verlag: Karl Blessing Verlag 
Erscheinungstermin: 3. März 2014
ISBN-13: 978-3896674807
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Als Clay Jannon seinen Job als Webdesigner verliert, meldet er sich auf eine Stellenanzeige hin bei Mr. Penumbra, der in San Francisco eine alte, verstaubte Buchhandlung betreibt, die rund um die Uhr geöffnet ist. Clay übernimmt die Nachtschicht, und bald ist ihm klar, dass hier irgendetwas nicht stimmt: Die Kunden kaufen nichts, sondern leihen die Bücher nur aus, drei Stockwerke hohe Regale beherbergen riesige Folianten, die keine Texte beinhalten, sondern nur ellenlange Reihen aus Buchstaben. Nach und nach findet Clay heraus, dass Mr. Penumbra und seine Kunden einem uralten Geheimnis auf der Spur sind. Mit der Unterstützung seiner Freundin Kat und seines ältesten Kumpels Neel, sowie der Weisheit von Mr. Penumbra, macht sich Clay daran, dieses Geheimnis zu lüften. Ein Geheimnis, das bis in die Anfangszeiten des Buchdrucks zurückreicht.



Titel und Cover sind einfach klasse und springen jedem Buch-Liebhber direkt ins Auge.
Die Idee das man in einer sonderbaren Buchhandlung einem Geheimnis auf die Spur kommen muß klingt einfach spannend. Von Seite zu Seite fängt man mehr an, mit Clay zu rätseln, und ich persönlich wollte dann auch garnicht mehr aufhören zu lesen. Man stellt sich vor, eine Buchhandlung mit meterhohen Regalen, die man nur mit Leitern erreichen kann. Dank Robin Sloans Beschreibungen wollte ich am liebsten selbst einmal dort sein.
Hier wurde versucht ein phantistisches Abenteuer mit High-Teck zu kreuzen, was eigentlich auch ganz gut gelungen ist. Nur meinen persönlichen Geschmack hat es nur mittelmäßig getroffen, aber da kann ja der Autor nichts dazu;-)
Eins störte mich an diesem Roman allerdings auch: Mir kam das Wort "Google" zu oft vor! Es wird so oft benutzt, daß man denken könnte, das Buch wäre geradewegs vom Google-Unternehmen für Werbezwecke geschrieben worden. Laut Lebenslauf hat der Autor für Twitter und dergleichen gearbeitet, das erklärt wohl seine Vorliebe für dieses Gebiet. Aber weniger ist oftmals mehr, und hier hätte der Autor gut daran getan, sich an dieses Sprichwort zu halten.


Ich bin immer noch hin und her gerissen, denn eigentlich gefällt mir die Geschichte.
Aber das gewisse Etwas fehlte, und Google hat die Stimmung gedrückt.
Meine Bewertung: 3,5 von 5 Sterne!!!


Robin Sloan wurde 1979 in der Nähe von Detroit geboren und hat an der Michigan State University Wirtschaftswissenschaften studiert. Er hat für Twitter und verschiedene andere Onlineplattformen gearbeitet und schreibt gerade an einem neuen Roman. Er lebt in San Francisco.

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