Samstag, 21. Juni 2014

Rezension - 19Minuten


Geschrieben von Jodi Picault
Taschenbuch: 480 Seiten
Verlag: Piper Taschenbuch
ISBN-13: 978-3492253987
 

Lacy Houghton hat es eilig. Soeben hat sie erfahren, dass es an der High School ihres Sohnes Peter im beschaulichen Sterling in New Hampshire ein Massaker gegeben haben soll. Ein Amokläufer hat zehn Schülerinnen und Schüler in den Tod gerissen. Jetzt will Lacy wissen, ob Peter eines der Opfer ist. Als ein Mädchen seinen Namen nennt, fragt sie, wo sie Peter Houghton finden kann. Und das Mädchen antwortet: „Er ist der, der schießt“. Für Lacy Houghton bricht eine Welt zusammen. Ebenso wie für den Rest des Ortes -- und für Josie Cormier, die die Bluttat im Unterschied zu ihrem Freund Matt überlebt hat. In der Kindheit hat Josie die schützende Hand über Peter gehalten, wenn er in der Vorschule wieder einmal von seinen Kameraden gepiesackt wurde. Sie wäre eine perfekte Zeugin. Aber sie kann sich, wie sie sagt, an nichts erinnern...


Ich glaube der Name "Jodi Picault" spricht für sich.
Sie ist bekannt für Geschichten, die unter die Haut gehen.
Ich habe schon einige ihrer Romane gelesen, und bin jedes mal am Heulen!
Natürlich war es bei "19 Minuten" das Selbe wie immer.
Jetzt könnte man meinen, wo bleibt da die Spannung?
Es fallen ihr immer wieder Geschichten ein, egal ob tödliche Krankheit oder ein Amoklauf, die sie unglaublich realistisch darstellt.
In diesem Roman wechseln die einzelnen Kapitel zwischen den verschiedensten Personen: Der Täter, seine Mutter, ein überlebendes Opfer, ein Polzist, ein Anwalt,... das einzig negative daran waren für mich die vielen Namen. Ok, die der betreffenden Personen sind ja in Ordnung, doch auch z.B. die Frau des Anwalt, ein ehemaliger Klient, usw..., wirklich jeder bekommt einen Namen! Ich habe diese irgendwann einfach versucht zu überlesen, das hat es einfacher gemacht ;-)
Es ist so ein ernstes Thema, und die Autorin geht damit sehr respektvoll um.
Auf jeder einzelnen Seite spürt man den Schmerz, und es ist schwer vorstellbar das diese Geschichte nicht real ist.
"19 Minuten" hat mich aufgewühlt, überrascht, und geschockt!


Einer der besten Roman, die ich bisher von Jodi Picault gelesen habe.
Meine Bewertung: 5 von 5 Sterne!!!


Die gebürtige New Yorkerin Jodi Picoult eroberte im Sturm die Herzen ihrer Leser. Vor allem ihr Talent , mit Feingefühl vielschichtige zwischenmenschliche Beziehungen zu beschreiben, schätzen ihre Fans. Die 1967 geborene Autorin lebt heute mit ihrem Mann und ihren Kindern in Hanover, New Hampshire. Bereits während ihres Studiums widmete sie sich dem Schreiben und arbeitete zunächst als Texterin und Lehrerin. Ihren ersten Roman verfasste sie 1992, als sie mit ihrem ersten Kind schwanger war. Damit sie für ihre Bücher effektiv recherchieren kann, hat ihr Mann seinen Beruf aufgegeben. Jodi Picoult kann so die Schauplätze ihrer Romane besuchen, um eine genaue und authentische Beschreibung zu liefern. Kein Wunder also, dass man mit ihren Romanhelden jedes Mal mitfiebert, als ob sie wirklich wären.

1 Kommentar:

  1. Auch einer meiner Favouriten von ihr! Im Moment lese ich "Solange du bei uns bist" und bin wieder total begeistert!
    Liebe Grüße
    Martina

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