Freitag, 18. Juli 2014

Rezension - Das wirst Du bereuen

Bei meiner heutigen Rezension zeige ich Euch mal ein Foto von meinem Buch, 
denn ich hatte das Glück Teil einer Aktion des Verlags zu sein.
Wir bekamen zum Buch noch einen pinken USB-Stick 
auf dem unser Vorname graviert ist. 
Ihr könnt Euch vorstellen wie happy ich bin ;-)

VIELEN LIEBEN DANK 
AN DIE PRESSEMITARBEITERINNEN VON BASTEI LUEBBE!!!
 

Geschrieben von Amanda Maciel
Gebundene Ausgabe: 304 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe (Boje)
Erscheinungstermin: 18. Juli 2014
ISBN-13: 978-3414824066

HIER geht es zur Verlagsseite.
 

Alle Welt denkt, dass Emma Putnam sich umgebracht hat, weil wir sie Schlampe genannt haben – und nicht weil sie eine Schlampe war. Echt klasse.

Sara und ihre beste Freundin Brielle müssen sich vor Gericht verantworten –
angeklagt, ihre Mitschülerin Emma gemobbt und in den Tod getrieben zu haben.
Dabei war es doch Emma, die sich an Saras Freund Dylan rangemacht hat. Ein
kleiner Denkzettel über Facebook muss da schon drin sein, finden die
Freundinnen. Doch dann verselbstständigen sich die Dinge und plötzlich ist Emma
tot …


Als Mrs Thale uns damals im Englischunterricht beibringen wollte, 
was Ironie ist, hatte ich es nicht so richtig kapiert. 
Aber jetzt schon. 
Jetzt, wo ich gemobbt werde, weil ich eine Mobberin bin.


Das Cover ist düster, und (doch typisch Mädchen) pink! Es sieht aus, als ob jemand diese Drohung mit Kreide auf eine Schultafel geschrieben hat. Es spiegelt also die Geschichte des Romans perfekt wieder.

Die Protagonistin Sara erlebt gerade ihren persönlichen Alptraum. Erst nimmt ihr Emma ihren Freund weg, und dann soll sie auch noch Schuld an deren Selbstmord sein. 

Die Geschichte spielt zu zwei verschiedenen Zeiten: Die Haupthandlung spielt in Saras Gegenwart. Emma ist tod, und nun wird sie deshalb beschimpft und gemieden. Sie hat ihre Freunde verloren, und auch für ihre Familie ist die Situation alles andere als leicht. 

Doch man wirft im Wechsel dazu auch einen Blick in vorherigen Monate. 
Man erfährt wie es so weit gekommen ist, und was genau passiert ist.


Erst empfand ich Sara als oberflächlich und egoistisch, und mochte sie nicht wirklich!
Ein Mädchen begeht Selbstmord, und sie denkt bei den Gesprächen mit Anwälten an Nagellack!

Ich habe mir also schnell ein Bild über sie gemacht, welches sich aber während des Lesens geändert hat. Ich hatte also die Chance, sie auch anders kennen zu lernen, und zu erfahren, daß es für ihr Verhalten einen Grund gibt. Sie selbst hat diese Möglichkeit bei Emma nicht mehr. 
Sie wurde von ihrer Freundin Brielle, die die führende Kraft bei diesem Mobbing war, mitgezogen. Aber sie sah kein Problem in ihrem Handeln, schließlich war sie ja das Opfer.
Und irgendwie sie das ja auch.
Jeder hatte schon einmal Liebeskummer, und wünscht der Neuen die Pest an den Hals. 
Doch wenn dann wirklich etwas geschieht, wollte man das dann ernsthaft? 
Wo beginnt Mobbing? Wenn man nicht zuschlägt, kann man denjenigen dann trotzdem verletzen? 
Diese Fragen stellt man sich beim Lesen  und regen an zum Nachdenken. 
Auch wenn man selbst etwas als nicht so schlimm empfindet, weiß man doch nicht wie der Andere es aufnimmt.
Ich habe vor kurzem im Fernsehen eine Doku gesehen, dort erhängte sich eine Dreizehnjährige, nachdem ihre ehemals beste Freundin sie über Facebook bloßgestellt hatte.
Auch wenn hier die Geschichte fiktiv ist, so etwas passiert leider tatächlich... 

   
Man kann nur hoffen das solche Bücher
Jugendliche (und Erwachsene) dazu bringen, 
mehr über ihr Handeln nach zu denken.

Meine Bewertung: 5 von 5 Sterne!!!




Amanda Maciel hat nach ihrem Studienabschluss als Lektorin in verschiedenen Verlagen gearbeitet, im Moment ist sie Cheflektorin bei Scholastic. In ihrer Freizeit schreibt sie, sie geht gerne joggen oder fährt mit ihrem kleinen Sohn in der U-Bahn herum. Zusammen mit ihrem Sohn, ihrem Mann und ihrer Katze lebt sie in Brooklyn, New York. Das wirst du bereuen ist ihr erster Roman.



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