Freitag, 10. Oktober 2014

Rezension - Irgendwann für immer


Geschrieben von Katja Millay
Gebundene Ausgabe: 496 Seiten
Verlag: Arena 
Erscheinungstermin: August 2014
ISBN-13: 978-3401069975
  

In Nastyas Leben gibt es ein Davor und Danach. Seit dem Danach hat sie mit niemandem mehr ein Wort gesprochen - seit einem Jahr nicht mehr. Bis sie Josh begegnet. In Joshs Leben fehlt es an vielem, aber er hat sich damit abgefunden. Seitdem bleibt er für sich und ist ganz sicher nicht auf der Suche nach der großen Liebe. Bis er Nastya begegnet. Von da an ist für die beiden nichts mehr, wie es vorher war. Und damit beginnt die außergewöhnliche Liebesgeschichte von Nastya und Josh. Kein Wort hat Nastya seit einem Jahr gesprochen, seit dem schrecklichen Überfall. Sie weiß, dass es nie wieder so werden wird wie vorher, und doch will sie es mit ihrem neuen Leben aufnehmen. Sie ahnt nicht, dass sie schon bald Josh begegnen wird. Josh ist der geborene Außenseiter, der Meister der Unnahbarkeit. Als Nastya an seine Schule kommt, ahnt er nicht, dass er seine Schutzhülle nach und nach für sie fallen lassen wird. Nastya und Josh werden Teile eines Ganzen. Bis Nastyas Trauma ihre Liebe zu zerstören droht.



Das Cover mit den Schattenfiguren ist keine neue Idee, trotzdem gefällt es mir sehr gut. Rot und orange, die verschiedene Blautöne der Schriften,... alles passt sehr schön zusammen.

Die Geschichte umfasst ca.500Seiten, also kein Buch welches man einfach so auf die Schnelle zwischendurch liest. Doch wenn man erst einmal angefangen hat, ist man schnell gefesselt.
Nastya ist etwas schreckliches passiert, und für ihren Neustart an einer anderen Schule hat sie ihr altes Leben hinter sich gelassen. Eine Menge Makeup und viel zu knappe Outfits, damit versucht sie ihre Unsicherheit zu überspielen. Und sie spricht mit niemandem! Doch dann lernt sie Josh kennen. Einen vernünftigen jungen Mann, der sich anscheinend versteht, und für sie da ist. Beide kommen sich ohne Worte näher, und als Leser taucht man ganz langsam und behutsam in dieses Geschichte ein.
Dieses erste Kennenlernen betrifft nicht nur Josh und Nastya, sondern auch den Leser. Man nähert sich an, und ist plötzlich mittendrin! Aufhören zu lesen wollte ich dann überhaupt nicht mehr.
Die Höhen und Tiefen, die Gefühlsachterbahn, die beide erleben, dies alles hat die Autorin wunderschön zu einer Geschichte zusammengefügt, und ich habe auf jeder einzelnen Seite mitgelitten und mitgefiebert. Der sehr emotinale Schreibstil hat mir sehr gut gefallen.
Die abwechselnden Sichtweisen der einzelnen Kapitel ließen mich beide Protagonisten intensiver miterleben, und Nastya erzählt so viel, auch ohne Worte.
Trotz der Traurigkeit in dieser Geschichte, ist auch so viel Liebe vorhanden,...


Wer keine typische Lovestory lesen möchte, mit einem ernsten Hintergrund, 
der sollte auf jedem Fall zu "Irgendwann für immer" greifen.
Meine Bewertung: 4 von 5 Sterne!!!


Petra Koob-Pawis wurde 1961 geboren. Sie studierte an der Universität Würzburg Anglistik und Germanistik, ging anschließend einer wissenschasftlichen Tätigkeit an der Universität Würzburg nach. Seit 1987 arbeitet Petra Koob-Pawis freiberuflich für verschiedene Verlage als Lektorin und Übersetzerin. Sie lebt in der Nähe von München.

1 Kommentar:

  1. Hallo und guten Tag,

    Danke für diesen interessanten Einblick in die Arbeitswelt einer Übersetzerin.

    LG..Karin..

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