Sonntag, 9. November 2014

Rezension - Flavia de Luce 6 - Tote Vögel singen nicht


Geschrieben von Alan Bradley
Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
Verlag: Penhaligon Verlag 
Erscheinungstermin: 13. Oktober 2014
ISBN-13: 978-3764531003
 HIER geht es zur Verlagsseite.

ACHTUNG SPOILER SIND ENTHALTEN!!!
   

Es ist ein Frühlingsmorgen im Jahr 1951. Flavia de Luce hat sich mit ihrer Familie am Bahnhof von Bishop’s Lacey eingefunden, um die Heimkehr ihrer beim Bergsteigen in Tibet verschollenen Mutter Harriet zu erwarten.
Als der Zug einfährt, nähert sich ein großer Fremder der elfjährigen Hobbydetektivin und flüstert ihr eine kryptische Botschaft zu.
Einen Augenblick später ist der Mann tot – jemand aus der Menschenmenge hat ihn offenbar vor den Zug gestoßen.
Ein neuer Fall für Flavia de Luce, die sich dieses Mal sogar in die Lüfte schwingt, um einen Killer zur Strecke zu bringen, und die endlich die Wahrheit über die Vergangenheit ihrer Mutter erfährt …


Zu viel vom Inhalt kann ich ja leider nicht schreiben, denn direkt zu Beginn gibt es eine große Überraschung!
Und ich würde sooo gern jetzt offen etwas dazu schreiben *heul*
Aber soviel kann ich verraten: Alan Bradley hat wieder eine super Story geschaffen!
Zum Ende des letzten Teils gab es ja die Bekanntmachung das man Flavias verschollene Mutter gefunden hat. Sie wird also zurück kommen.
Mehr kann ich dazu schon nicht mehr verraten.

Am Bahnhof wartend, passiert etwas das die kleine Flavia schon öfters erlebt hat: Es geschieht ein Mord! Doch bevor der Mann stirbt, hat er Flavia eine Nachricht für ihren Vater zugeflüstert. Aus seinen Worten wird sie nicht schlau, und damit ist ihre Neugierde wieder einmal geweckt.

Flavia, die kleine Außenseiterin, mit einer Vorliebe für Chemie und Physik.
Mit ihrem Spürsinn stört sie so einige Menschen in ihrem Umfeld, doch als Leser muss man sie einfach gern haben.
In ihrem neuesn Fall wirkt sie schon um einiges reifer als in den voherigen Büchern.
Vielleicht weil sie in diesem Roman, neben dem Lösen eines Mordfalls, damit beschäftigt ist, sich mit ihrer vor Jahren verschollenen Mutter auseinanderzusetzen.
Als Leser lernt man nun weitere Familienmitglieder kennen und bekommt Einblicke in die Vergangenheit von Flavias Eltern.

Vorallem die Ereignisse zum Ende lassen wieder viel Raum für weitere Überlegungen, wie es im nächsten Buch weiter gehen wird.

Ich weiß nicht ob es daran liegt, daß mir die kleine Flavia von Buch zu Buch mehr ans Herz wächst, auf jedem fall bin ich mittlerweile ein riesen Fan von Flavia!

Eine britische Krimi-Reihe, für Erwachsene und Jugendliche, die mich begeistert!
Und das, obwohl das ansonsten garnicht mein Genre ist.
Aber Flavia Bücher sind einfach viel mehr als eben "nur" Krimi!


Bisher der beste Teil der Falvia Bücher!
Meine Bewertung: 5 von 5 Sterne!!!


Alan Bradley wurde 1938 in der kanadischen Provinz Ontario geboren. Nach einer Laufbahn als Elektrotechniker, zuletzt als Direktor für Fernsehtechnik an der Universität von Saskatchewan, zog Alan Bradley sich 1994 aus dem aktiven Berufsleben zurück, um sich ganz dem Schreiben zu widmen. Mord im Gurkenbeet war sein erster Roman und der viel umjubelte Auftakt zu seiner weltweit erfolgreichen Serie um die außergewöhnliche Detektivin Flavia de Luce. Alan Bradley lebt zusammen mit seiner Frau Shirley auf der Isle of Man.

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