Dienstag, 11. November 2014

Rezension - Ich weiß was Du gestern gedacht hast


 Geschrieben von Sarah Mlynowski
Taschenbuch: 352 Seiten
Verlag: Heyne Verlag 
Erscheinungstermin: 10. November 2014
ISBN-13: 978-3453534636
   
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Eine Impfung hat Nebenwirkungen, ganz klar. 
Doch was Olivia und einigen ihrer Freunde nach der jährlichen Grippeimmunisierung an der New York City Highschool widerfährt, ist dann doch etwas unerwartet: Plötzlich können sie hören, was die Menschen, mit denen sie täglich zu tun haben, denken. Ihre Eltern, ihre Lehrer, ihre Mitschüler – keiner, der irgendetwas vor ihnen verbergen könnte. Nach dem ersten Schock freuen sie sich zunächst darüber, wie einfach das Leben auf einmal ist: Bei Prüfungen müssen sie nichts anderes tun, als sich neben den Klassenstreber zu setzen und seine klugen Gedanken aufzufangen. Sie können ihre jeweiligen Freunde und Freundinnen abservieren, ehe diese das tun. Und die geheimsten Wünsche und Sorgen der anderen zu kennen verleiht Macht. Doch wollen sie wirklich wissen, dass Tess schon lange in ihren besten Freund Teddy verliebt ist? Dass Mackenzie ihren Freund Cooper betrogen hat und nicht drüber hinwegkommt? Dass die Schulschwester früher als Stripperin arbeitete? Mehr und mehr wünschen sie sich ihre Ahnungslosigkeit zurück.


Olivia, Cooper, Tess, und einige andere können plötzlich die Gedanken ihrer Mitmenschen hören!
Doch wie konnte das passieren?
Einzige Erklärung: Am Tag zuvor bekamen sie alle eine Grippe-Impfung!
Klar ist, es wird vorerst niemandem verraten was passiert ist!
Doch ist es wirklich so lustig und einfach, immer zu wissen was andere gerade denken? Es kommen so einige Geheimnisse ans Licht, erfreuliche genauso wie weniger erfreulichere...


Das Cover gefällt mir leider nicht so wirklich. 
Es ist nicht hässlich, aber eben auch nichts besonderes. 
Und diese Sprechblasen gehen leider überhaupt nicht.
Aber es passt zur Geschichte, also wenigstens etwas positives ;-)

Hauptprotagonisten? In diesem Fall kann man niemanden festes benennen, denn die Geschichte ist aus der Sicht einer Gruppe geschrieben. 
Gleich zu Beginn wird das von den Erzählern sehr gut erklärt.
Wenn man erst einmal die Gedanken der anderen hört, ist man niemals mehr alleine, also kann auch niemand alleine etwas erzählen. 
Ihr kennt Twilight? Die Werwölfe haben ja das gleiche Zusammengehörigkeit-Problem, und genau geht es hier den Jugendlichen.
Man erfährt Dinge, die man nicht wissen möchte, lernt andere kennen wie man sie ansonsten nie kennen gelernt hätte, und wird täglich von seinen Mitmenschen überrascht! Eltern die fremdgehen, die Freundin die betrügt,... mit all diesen "Problemen" müssen die Teenager ab sofort umgehen lernen, manche haben dabei mehr Spaß als andere.

Der Schreibstil ist lustig, leicht, und unterhaltsam. Ich hab das Buch an einem Sonntag komplett durchgelesen, und war positiv überrascht.
Klar gibt es hier keine tiefsinnige Literatur, aber wer kurzweilige Lesestunden sucht, ist hier genau richtig. 

Eine lustige Geschichte, 
die man in einem Rutsch durchlesen kann.
Meine Bewertung: 3,5 von 5 Sterne
  

Sarah Mlynowski ist in Kanada geboren und aufgewachsen. Bereits während ihrer Studienzeit schrieb sie Kolumnen für ein Wochenmagazin. Sie arbeitete zunächst im Bereich Marketing, bevor sie nach New York übersiedelte und Schriftstellerin wurde. Wenn sie sich nicht gerade ihren nächsten Roman ausdenkt, geht sie ihrer zweiten großen Leidenschaft nach, dem Tauchen (solange, bis sich Haie nähern).

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