Montag, 23. Februar 2015

Rezension - Love Letters to the Dead

 
Geschrieben von Ava Dellaira
Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
Verlag: cbt
Erscheinungstermin: 23. Februar 2015
ISBN-13: 978-3570163146
 
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Es beginnt mit einem Brief. Laurel soll für ihren Englischunterricht an eine verstorbene Persönlichkeit schreiben. Sie wählt Kurt Cobain, den Lieblingssänger ihrer Schwester May, die ebenfalls viel zu früh starb. Aus dem ersten Brief wird eine lange Unterhaltung mit toten Berühmtheiten wie Janis Joplin, Amy Winehouse und Heath Ledger. Denn die Toten verstehen Laurel besser als die Lebenden. Laurel erzählt ihnen von der neuen Schule, ihren neuen Freunden und Sky, ihrer großen Liebe. Doch erst, als sie die Wahrheit über sich und ihre Schwester May offenbart, findet sie den Weg zurück ins Leben und kann einen letzten Brief an May schreiben …
 
 
Laurels Hausaufgabe zu Beginn des Schuljahres: Schreibe einen Brief an eine verstorbene Persönlichkeit. An Kurt Cobain dachte ihre Lehrerin vermutlich dabei nicht. Aber egal, Laurel wählt den Lieblingssänger ihrer Schwester May. Was die beiden gemeinsam haben? Auch May ist tot.
Wie in einem Tagebuch schreibt sie von nun an immer weiter Briefe, und nicht nur an Kurt...
 


Mit einem Brief fing es an, und viele weitere folgten...
Laurel hat erst vor kurzem die Schule gewechselt. Sie konnte an ihrer alten einfach nicht mehr bleiben. Das Mitleid, die Fragen und Blicke,...seit Mays Tod hat sich alles verändert.
Nach Kurt Cobain schreibt sie auch an viele andere Prominente, die alle verstorben sind.
Sie erzählt zum Einen wie ihr jetziges Leben abläuft, sie neue Freundinnen findet, und auch einem Jungen begegnet.
Zum Anderen erzählt sie aus ihrer Vergangenheit. Wie ihr Leben, zusammen mit ihrer Schwester verlief, wie sie beide die Trennung der Eltern erlebt haben,...
 
Ich hatte schon nach wenigen Seiten den Verdacht, daß Laurel auf diese Weise sich mit dem Tod ihrer Schwester auseinander setzt. Was genau geschehen ist, werde ich Euch aber natürlich nicht verraten ;-)
Dennoch ist dieser Roman nicht ganz so tragisch oder deprimierend, wie man vermuten könnte.
 
Der Schreibstil ist jugendlich und passt hervorragend, denn die Geschichte ist ja aus Laurels Sicht geschrieben. Da sie persönliche Dinge schreibt, kann man sich gut in ihre Gefühle, Ängst, und Freuden, hineinversetzen.
In ihrer Gegenwart gibt es einige Personen, die Laurel (und auch mich) überrascht haben, da ich mit diesen Verbindungen nicht gerechent habe.

Zum Schluss hin hatte ich Tränen in den Augen, denn die Autorin hat auf sehr gefühlvolle Weise gleich mehrere schreckliche Ereignisse zu einem Ganzen verbunden. Laurel muss sich ihrer Vergangenheit stellen und diese offenbaren, wenn sie ein neues Leben beginnen möchte.
 

Trotz des traurigen Hintergrunds hat die Geschichte für mich ein schönes Ende,
und dieser Roman ist auf jeden Fall ein Monats-Highlight von mir!
Meine Bewertung: 4,5 von 5 Sterne!!!


Ava Dellaira ist Absolventin des Iowa Writers’ Workshop, an dem sie als Truman Capote Stipendiatin teilnahm. Sie wuchs in Albuquerque, New Mexiko auf. Ihren Bachelor machte sie an der Universität von Chicago. Sie glaubt, dass Love Letters to the Dead seinen Anfang nahm, als sie das zweite Mal in ihrem Leben ein Album kaufte –, Nirvanas In Utero – es sich in Schleife anhörte und dabei ihr Tagebuch vollschrieb. Heute lebt Ava Dellaira in Santa Monica, ist in der Filmbranche tätig und arbeitet an ihrem zweiten Roman.
 

Kommentare:

  1. Das Buch kusiert ja bereits auf einigen Blogs und auch ich bin mittlerweile total gespannt auf den Inhalt. Deine Rezi klingt echt positiv, und vllt sollte ich mir das Buch doch schleunigst holen.

    LG Piglet ♥

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  2. Hört sich wirklich gut an! Ich möchte das Buch schon seit langem lesen und jetzt gibt es es ja auch endlich auf deutsch :) Schöne Rezi!

    LG, Hannah

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