Samstag, 30. Mai 2015

Rezension - Elias und Laia - Die Herrschaft der Masken

 
Gebundene Ausgabe: 512 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe (one by Lübbe)
Erscheinungstermin: 15. Mai 2015
ISBN-13: 978-3846600092 
  
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Wie überlebt man in einer Welt, in der Männer mit silbernen Masken jeden Tag den Tod bringen können? Wie kann man sich selbst treu bleiben, wenn die Herrschenden des Imperiums alles dafür tun, voller Grausamkeit ein ganzes Volk zu unterjochen? Elias und Laia stehen auf unterschiedlichen Seiten. Und doch sind ihre Wege schicksalhaft miteinander verknüpft. Während Elias in der berühmten Militärakademie von Schwarzkliff dazu ausgebildet wird, als Elite-Krieger die silberne Maske der Macht voller Stolz und ohne Erbarmen zu tragen, muss Laia täglich die Willkür der Herrschenden fürchten. Als ihre Familie ermordet wird und ihrem Bruder die Hinrichtung droht, schließt sie sich dem Widerstand an. Als Sklavin getarnt, dringt sie in das Innerste von Schwarzkliff vor. Dort trifft sie auf Elias, den jungen Krieger, der eigentlich ihr Feind sein müsste ... 



"Elias und Laia" sind mir im Vorfeld oft im Internet begegnet, und schnell wurde ich angesteckt. Auch ich wollte diesen Roman unbedingt lesen. Das schöne Cover und der spannende Klappentext waren schon mal vielversprechend.

Doch ich muss sagen, zu Beginn kam ich leider überhaupt nicht in die Geschichte rein. Woran es lag kann ich garnicht wirklich sagen, doch als die Szenen dann doch auch sehr brutal wurden, legte ich das Buch erst einmal wieder zur Seite. Einige tage später versuchte ich mich dann doch noch einmal daran. Und was soll ich sagen? Ich habe es dann doch innerhalb eines Wochenende komplett durch gelesen. 

Obwohl Elias eine Maske ist, und somit auf der Seite der "Bösen" steht, kämpft er im Inneren mit seinem Gewissen. Außgerechnet er, der Sohn der kaltherzigen Anführerin, möchte dieses Leben hinter sich lassen. Obwohl er weiß das dies sein Tod bedeuten könnte.

Laia musste miterleben wie ihre Familie ermordet wird. Alles was ihr bleibt, ist die Hoffnung ihren Bruder zu finden. Er befindet sich allerdings in Gefangenschaft, und Laia betritt die Seite des Bösen, um ihn zu retten.

Wieder einmal wird ein junges Mädchen aus armen Verhältnissen zur Kämpferin. Auch wenn ich es schon oft gelesen habe, ist es doch immer wieder ein itneressantes Thema. Die von der Autorin geschaffene Welt ist brutal und gewalttätig.  Sicher geht es im Krieg so zu, von daher ist es schon sehr realitisch, doch für mich leider an einigen Stellen zu sehr. Folterungen, Ermordungen,... Elias und Laia sind in einer furchtbaren Welt gefangen, und können doch froh sein einander getroffen zu haben. Doch von diesen Szenen abgesehen, war ich dann doch gefangen von ihrem gemeinsamen Abenteuer.



Nach anfänglichen Startschwierigkeiten wurde ich doch noch überzeugt,
und bin gespannt darauf wie es mit Elias und Laia weitergeht.
Meine Bewertung: 4 von 5 Sterne!!!

 

Sabaa Tahir war Redakteurin bei der Washington Post. Berichte über den Nahen Osten beschäftigten sie und führten schließlich dazu, dass sie ihren ersten Roman schrieb. Sie wollte eine Geschichte erzählen, die die Gewalt in unserer Welt abbildet. Sie wollte aber auch Figuren erschaffen, die in dieser Welt Hoffnung finden. Die nach Freiheit suchen und sich für die Liebe entscheiden, egal gegen welche Widerstände. 
Aus diesem Impuls heraus entstand ihr erster Roman, Elias & Laia. Die Herrschaft der Masken.

1 Kommentar:

  1. Hallo und guten Tag,

    ja, bestimmte Stellen sind wirklich sehr brutal geschildert. Aber ich denke, die Autorin hat es hier ganz bewusst gemacht, damit man als Leser versteht wieso in der Folge Elias & Laia so und nicht anderster handeln und handeln werden....

    LG..Karin...

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