Dienstag, 26. Mai 2015

Rezension - Schnee wie Asche

 

Geschrieben von Sara Raasch
Taschenbuch: 464 Seiten
Verlag: cbt 
Erscheinungstermin: 14. April 2015
ISBN-13: 978-3570309698
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren

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Sechzehn Jahre sind vergangen, seit das Königreich Winter in Schutt und Asche gelegt und seine Einwohner versklavt wurden.
Sechzehn Jahre, seit die verwaiste Meira gemeinsam mit sieben Winterianern im Exil lebt, mit nur einem Ziel vor Augen: die Magie und die Macht von Winter zurückzuerobern.
Täglich trainiert sie dafür mit ihrem besten Freund Mather, dem zukünftigen König von Winter, den sie verzweifelt liebt.
Als Meira Gerüchte über ein verloren geglaubtes Medaillon hört, das die Magie von Winter wiederherstellen könnte, verlässt sie den Schutz der Exilanten, um auf eigene Faust nach dem Medaillon zu suchen.
Dabei gerät sie in einen Strudel unkontrollierbarer Mächte …

 

Meira ist eine der letzten, die die Vernichtung des Königreich Winter, überstanden hat, und sichy zusammen mit mit ihrem Freund Mather im Exil befindet. Er, als zukünftiger König, kann natürlich unmöglich Interesse an einem Waisenmädchen haben, doch im Kampf kann er sich Miras Hilfe sicher sein.

In das Cover habe ich mich sofort verliebt! Es ist ein absoluter Eyecatcher, und ich bin gespannt darauf, wie die weiteren Teile der geplanten Trilogie aussehen werden.

Meira ist, wie so oft in Fantasy-Romanen mit weiblichen Hauptprotagonisten (was ich aber nicht negativ meine), keine typische Frau die einen starken Mann an ihrer Seite benötigt. Eher ist die die mutige Heldin, die ihrem zukünftigen König zur Seite steht. Sie ist tapfer und mutig, und dickköpfig.
Ihre Welt besteht aus acht Königreichen, wobei die Reiche Sommer, Winter, Herbst um Frühling über die Jahreszeiten herrschen. 
Meira hatte das Glück, nicht versklavt worden zu sein, und möchte nun als Kämpferin ihrem Königreich helfen, zurück an die Macht zu gelangen.
Ich mochte sie von der ersten Seite an, und empfand sie als sehr sympathisch.
Auch die anderen Protagonisten sind gut durchdacht und bleiben ihrer Linie treu.

Sara Raasch hat eine Fantasy-Welt geschaffen, wie man sie in dieser Art von Romanen kennt: Groß, mächtig, und voller Gefahren und Leid. Die Beschreibungen sind voller kleiner Details, die jede Seite aufs Neue, zu einem kleinen Erlebnis werden lassen.

Natürlich ist die Story an sich nicht neu, doch die Umsetzung gefällt mir gut.
Der Schreibstil von Sara Raasch macht es einem leicht, bei der Geschichte zu bleiben.
Trotz der fremden Worte und Namen findet man sich zurecht.
Nun bin ich natürlich gespannt darauf, zu erfahren wie es weiter geht.



Meira ist eine Heldin, der man gerne folgt.
Meine Bewertung: 3,5 von 5 Sterne!!!

 

Sara Raasch wusste schon mit fünf Jahren, dass sie für die Bücherwelt bestimmt war. Während ihre Freunde Limonade verkauften, brachte sie ihre handgemalten Bilderbücher an den Mann. Seit damals hat sich nicht viel geändert. Ihre Freunde sehen sie immer noch besorgt an, wenn sie versucht, etwas zu malen, und ihre Begeisterung für das geschriebene Wort verleitet sie oft dazu, etwas Tollkühnes zu tun. Dies ist ihr erster Roman. Er enthält ausdrücklich keine handgemalten Bilder. 

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