Montag, 20. Juli 2015

Rezension - Zwei wie Zucker und Zimt


Geschrieben von Stefanie Gerstenberger und Marta Martin
Gebundene Ausgabe: 344 Seiten
Verlag: Arena 
Erscheinungstermin: 3. Juli 2015
ISBN-13: 978-3401601298

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Charlotte, genannt Charles, ist einfach nur wütend! Wie kann man nur so nachgiebig sein wie ihre Mutter Marion? Da passiert es: Am Morgen nach einem Streit wacht Charles plötzlich in Marions Jugendzimmer auf. Charles ist in der Zeit zurückgesprungen und sieht sich ihrer fünfzehnjährigen Mutter gegenüber! Marion trägt grässliche Latzhosen, badet nackt und tobt sich aus in den wilden Achtzigern. Charles ist erst fassungslos - und dann fasziniert. Wird sie jemals zurück in die Zukunft gelangen? Und will sie das überhaupt?


Charlotte fühlt sich nicht wohl in ihrem Leben: Auf ihrer Schule gibt es nur megareiche Teenies, zu denen sie einfach nicht passt. Ohne die Unterstützung ihrer überheblichen Tante könnten sie sich diese Schule nicht einmal leisten.
Und aus Dank für all die Hilfe, ist ihre Mutter eine ewige Ja-Sagerin! Egal was sich Charlies Tante erlaubt, ihre Mutter Marion akzeptiert es.
Charlie ist wütend und streitlustig, und ohen zu wissen wie es passieren konnte, steht sie eines Morgens ihrer fünfzehnjährigen Mutter gegenüber!
Jetzt müssen die Beiden herrausfinden wie Charlie in die Vergangenheit gereist ist, und wie sie wieder in ihre eigene Zeit gelangen soll.
Vielleicht kommen sie sich dabei auch wieder näher?


Charlotte, genannt Charlie, ist eine normale Jugendliche, mit normalen Teenager-Problemen.
Aber natürlich ist sie der Meinung alle Last der Welt auf ihren Schultern zu tragen.
Sie gefiel mir zuerst garnicht so wirklich, da ihr Umgangston ihrer Mutter gegenüber, sehr zu wünschen übrig ließ. Doch es passt ja perfekt zudem was dann passiert. Sie erwacht in der Vergangenheit, und lernt ihre Mutter von einer anderen Seite auf.
Können die beiden Mädchen damit ihre Zukunkt ändern?

Das Cover ist einfach einmalig und ich war sofort verliebt!
Außerdem mag ich Zeitreise-Geschichten. Also gute Vorraussetzungen für spannende Lesestunden. Und diese hatte ich dann auch. Charlie erlebt in dieser fremden Zeit einiges Lustiges, doch die Treffen mit ihren längst verstorbenen Großeltern, waren sehr gefühlvoll. Es ist also von allem etwas dabei, und natürlich bleibt auch die Liebe nicht auf der Strecke. Orte die sie aus ihrer Zeit kennt lernt Charlie neu kennen und erlebt so einiges mit ihrer Mutter.

Beim Ende war ich unschlüssig, einerseits gefiel es andererseits war es so völlig anders als gedacht.
Trotzdem war es eine runde Angelegenheit, und mir gefiel die Geschichte sehr gut.
Sie ist ideal für jüngere Leser, die sich mit dem Thema Zeitreise beschäftigen möchten, und die sich dann sicher auch in der ein oder anderen Streit-Situation mit ihren Müttern wiedererkennen werden..
Und auch ältere Leser wie ich, die die 80er erlebt haben, werden sich an so einiges zurück errinnern (Ja auch ich hatte Latzhosen an ;-).


Eine lustige Geschichte für junge Leser und Jungebliebene.
Meine Bewertung: 3,5 von 5 Sterne!!!


Stefanie Gerstenberger, 1965 in Osnabrück geboren, studierte Deutsch und Sport. Sie wechselte ins Hotelfach, lebte und arbeitete u. a. auf Elba und Sizilien. Nach einigen Jahren als Requisiteurin für Film und Fernsehen begann sie selbst zu schreiben. Ihr erster Roman "Das Limonenhaus" wurde von der Presse hoch gelobt und auf Anhieb ein Bestseller, gefolgt von "Magdalenas Garten", "Oleanderregen" und "Orangenmond". Ihre Romane wurden für den DeLiA-Literaturpreis nominiert, die Autorin lebt mit ihrer Familie in Köln.

Marta Martin, geboren 1999 in Köln, ist eine junge Nachwuchsschauspielerin und wurde durch ihre Rolle in „Die Vampirschwestern“ bekannt. Sie lebt in Köln.

1 Kommentar:

  1. Hallöchen,
    das Buch kannte ich noch gar nicht, aber es scheint wirklich interessant zu sein und so wie du es beschreibst muss ich es unbedingt lesen.
    Ganz liebe Grüße
    Sara

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