Samstag, 19. März 2016

Rezension - Die letzte Drachentöterin



Gebundene Ausgabe: 256 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe (one by Lübbe)
12. Februar 2015
ISBN-13: 978-3846600054


Jennifer Strange ist fünfzehn Jahre alt, Findelkind und aktuell die Leiterin von Kazam, einer Agentur, die Zauberer vermittelt. Die Zeiten, als die Zauberer noch vor Magie strotzten, sind längst vorbei. Wer einst ganze Berge versetzte, liefert heute auf seinem fliegenden Teppich Pizza aus.
Die Geschäfte von Kazam laufen dementsprechend schlecht, und die Magier müssen um ihre Jobs fürchten. Als wäre das nicht genug, macht auch noch die Vorhersage die Runde, dass der letzte Drache sterben wird - und zwar durch die Hand von niemand Geringerem als Jennifer.
Schnell wird ihr klar, dass nicht nur ihr Leben, sondern die Geschicke aller Bürger in den Ununited Kingdoms auf den Kopf gestellt werden.


Eigentlich ist Jennifer mit ihren fünfzehn Jahren viel zu unerfahren als Chefin einer Zaubereragentur. Aber sie ist es trotzdem und kümmert dich um Kazam (die Agentur) so gut es geht.
Denn wer soll den Magiern denn sonst Arbeit verschaffen?
In Ununited Kingdom gibt es nicht mehr genug Magie, also müssen sich Zauberer mit kleinen Arbeiten über Wasser halten.
Jennifer Strange hat mehr als genug zu tun, als sie auch noch die Nachricht erreicht, daß der letzte Drache sterben wird. Doch wer soll der Drachentöter sein?


Mit Jennifer Strange hat Jasper Fforde eine ganz wunderbare Romanheldin geschaffen.
Es ist lustig und abenteuerlich, und ich hatte das Buch (leider) schon nach wenigen Stunden durchgelesen.
Magier, die auf fleigenden Teppichen Pizza ausliefern? Welch gelungene Idee!
Endlich einmal kein "normaler" Fantasyroman, sondern eine völlig neue Welt.

Jennifer war mir sofort symphatisch, mit ihrer taffen und vorlauten Art.
Sie kümmert sich  um andere, und hat auch kein Problem damit, besser gestellten Magiern die Meinung zu sagen.

Ununited Kingdom! Es gibt zwar Magie, aber die Zeiten in denen Zauberer herrschen konnten, sind längst vorbei. Für den Haushalt, Bauarbeiten, oder eben zum Pizzaausliefern, dafür ist noch genügend Magie vorhanden, das war es dann aber auch.

"Die letzte Drachentöterin" war mein erstes Buch des Autors, und ich war sofort begeistert von seiner Art zu schreiben. Humorvoll und spannend trifft es wohl am Besten.
Denn neben der alltäglichen Zauberproblemen muss sich Jennifer Strange plötzlich auch noch mit einem Drachen herumärgern! Denn er letzte soll getötet werden. Und Jennifer spielt wohl oder übel dabei eine Rolle.

Diese Trilogie (Teil 2 ist auch vor kurzem in Deutsch erschienen) ist auf jedem Fall ein Highlight in jedem Bücherregal, und ich bin gespannt wie es mit Jennifer und den anderen mir liebgewonnenen Protagonisten weitergeht. Denn auch wenn dieses Abenteuer zu Ende ist, so bleiben doch noch einige Fragen offen.
Der Autor Jasper Fforde weiß auf jedem Fall wie man Leser gut unterhält!


Magier und Drachen zusammen in einem Buch,
was soll man mehr dazu sagen?
Das kann nur perfekt sein!
Meine Bewertung: 5 von 5 Sterne!!!
 

1 Kommentar:

  1. Huhu,

    kommt nach Deiner Beurteilung und der Blogtour auf alle Fälle auf die WuLi.

    LG..Karin...

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