Montag, 7. März 2016

Rezension - Flavia de Luce - Eine Leiche wirbelt Staub auf


Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
Verlag: Penhaligon Verlag
Erscheinungstermin: 22. Februar 2016
ISBN-13: 978-3764531126
 
HIER geht es zur Verlagsseite.
   

Verbannt – so empfindet Flavia ihr Schicksal, als ihr Vater und ihre Tante Felicity sie auf ein Schiff nach Kanada verfrachten. Dort, in Toronto, soll sie Miss Bodycote’s Female Academy besuchen, das Mädcheninternat, an dem auch schon Flavias Mutter Schülerin war. Doch noch in ihrer ersten Nacht »in Gefangenschaft« landet ein unerwartetes Geschenk zu Flavias Füßen: eine verkohlte, mumifizierte Leiche, die aus dem Kamin in ihrem Zimmer purzelt – der Beginn einer Reihe von Nachforschungen, bei denen Flavia auf zahlreiche mysteriöse Vorkommnisse in Miss Bodycote’s stößt. Wenn es darum geht, Rätsel zu lösen, ist Flavia in ihrem Element – doch ihre wahre Bestimmung soll erst noch enthüllt werden …



Flavia befindet sich nun also auf dem Weg nach Kanada. Genauergesagt in ein Mädcheninternat, welches schon ihre Mutter besucht hat. Doch ob sie hier zu einer wahren Lady erzogen werden kann?
Vermutlich nicht, denn noch bevor sie überhaupt ihre Koffer ausgepackt hat, passiert das, was sie schon eingie Male erlebt hat: Es taucht eine Leiche auf!
Naütlich macht sich Flavia direkt wieder auf Spurensuche ;-)


Nun ist also schon das siebte Abenteuer der kleinen Flavia erschienen! Und natürlich geht es auch dieses mal nicht ohne ihren britischen Charme.
Dieses Mal reist Flavia nun also nach kanada, und soll fern der Heimat ihre Zeit verbringen.
Natürlich war es vorhersehbar, daß auch wieder eine Leiche auftaucht. Dieses Mal wurde sie im kamin versteckt, und landet mitten in Flavias Zimmer. Kein besonders guter Start in ein neues Leben, doch für Flavia ist es natürlich ein perfektes neues Abenteuer.

Normalerweise lese ich ja keine Krimis, doch die kleine Flavia hat mich schon vor langer Zeit begeistert. Und jeden neuen Roman erwarte ich voller Spannung.
Alan Bradley versteht es, dieses kleine Mädchen und Mordfälle perfekt zusammen zu bringen.
Sein britischer Stil passt perfekt zu Flavia, und ich bin jedes Mal aufs neue begeistert.
Kaum zu glauben wie schnell man 400 Seiten lesen kann!

Flavia ist schlau, stellt viel zu viele neugierige Fragen und deckt so manche Geheimnisse auf.
Ihre Liebe zur Chemie erinnert mich an die TV-Serie Big Bang Theorie. Würde die in der Vergangenheit spielen, wäre Flavia dort perfekt aufgehoben.
Zu Beginn hatte ich erst etwas Mitleid, als sie so ganz alleine, in ein fremdes Land muss. Belgeitet nur von ihr fremden Menschen. Doch es spiegelt die damalige Zeit meiner Meinung nach gut wieder.
Es wurde nunmal wenig Rücksicht auf Gefühle genommen. Zum Glück findet sich Flavia schnell zurecht.
Ich hätte mir etwas mehr Kindsein gewünscht, hätte gerne mehr von Flavias Leben im Internat und unter Gleichaltrigen erfahren. Doch wieder stand natürlich die Leiche im Vordergrund.
Und Flavia konne wieder einmal ihr Wissen zeigen und jeden damit überraschen. Auch mich.

Ich hoffe ja, da es noch viele weitere Mordfälle in Flavias Leben geben wird, und da sie ja noch recht jung ist, habe ich große Hoffnung ;-)
Jeder Roman ist in sich abgeschlossen, trotzdem ist es von Vorteil sie in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Denn die Geheinisse rund um ihre eigene Vergangenheit und ihre Familie, lüften sich von Mal zu Mal mehr.


Wieder ein großartiges Flavia Abenteuer!
Meine Bewertung: 5 von 5 Sterne!!!


Alan Bradley wurde 1938 in der kanadischen Provinz Ontario geboren. Nach einer Laufbahn als Elektrotechniker, zuletzt als Direktor für Fernsehtechnik an der Universität von Saskatchewan, zog Alan Bradley sich 1994 aus dem aktiven Berufsleben zurück, um sich ganz dem Schreiben zu widmen. Mord im Gurkenbeet war sein erster Roman und der viel umjubelte Auftakt zu seiner weltweit erfolgreichen Serie um die außergewöhnliche Detektivin Flavia de Luce. Alan Bradley lebt zusammen mit seiner Frau Shirley auf der Isle of Man.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen