Freitag, 10. Juni 2016

Rezension - Being Beastly - Der Fluch der Schönheit


Geschrieben von Jennifer Alice Jager
Format: Ebook
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 294 Seiten
Verlag: Impress (2. Juni 2016)
   

Als die schöne Valeria erfährt, wen sie heiraten soll, ist ihr wohlbehütetes Leben auf einen Schlag vorbei. Um den jungen Grafen Westwood ranken sich Schauergeschichten von einem Fluch und ihr neues Heim gleicht eher einer Ruine als einem herrschaftlichen Herrenhaus. Auch Westwood selbst benimmt sich ihr gegenüber mehr wie ein eiskaltes Biest und nicht wie der Mann von Stand, der er eigentlich sein sollte. Doch dann stößt Valeria in einem verstaubten Raum auf magische Windlichter, die jedes für sich ein Geheimnis bergen. Sie zeigen Valeria einen ganz anderen Grafen, voller Freundlichkeit und Güte…



Valeria soll, wie viele andere junge Frauen in ihrem Alter, verheiratet werden. Der Zukünftige wird vom König persönlich ausgewählt, und Valeria sollte sich glücklich schätzen mit dessen Auswahl.
Doch Graf Westwood ist unausstehlich, und sein Heim heruntergekommen. Ob all die Gruselgeschichten über ihn stimmen? Neugierig wie sie ist, versucht sie hinter sein Geheimnis zu kommen, und weckt damit das Biest in ihm...


Ich bin ein großer Märchen-Fan und mag Prinzessinnen-Geschichten. 
Die "Die Schöne und das Biest"-Adaption von Jennifer Alice Jager landete also umgehend auf meiner Wunschliste! Und ich bin unendlich froh, daß ich die Geschichte gleich gelesen habe!

Valeria wirkt zu Beginn wie ein verwöhntes Mädchen, doch im Lufe der Geschichte entwickelt sie sich weiter,was mir dann sehr gut gefallen hat.
Graf Westwood ist ein Ekel, ganz wie das Biest. Doch seine unnahbare Art gefiel mir sofort.

Valeria bringt Leben in die Bude, stellt das Haus auf den Kopf, und versucht hinter die kalte Fassade des Grafen zu blicken. Spätestens als seine traurige Vergangenheit offenbart wurde, ist es auch um mich geschehen. Vermutlich hätte ich ebenso um ihn (und seine Liebe) gekämpft ;-)

Wer sich an die Disney-Verfilmung erinnert, kann diese Bilder direkt über Bord werfen. "Being Beastly" ist zwar ein Märchen, doch nicht nur Jugendliche werden daran ihre Freude haben. 
Der poetische Stil der Autorin lasst diesen Roman zu etwas ganz Besonderem werden. 
Man kann ihn nicht einfach so neben her lesen.
An manchen Stellen meint man fast, man liest ein Gedicht.
Ich glaube die Autorin ist einfach für dieses Genre geschaffen!

Ich werde sicher noch jedes weitere Märchen von ihr lesen! 
Und dann lange nachts wachliegen und mir die Geschichte durch den Kopf gehen lassen. 
Also ganz so, wie es vor vielen Jahren schon war, als ich als kleines Mädchen von Belle und dem Biest begeistert war.

 
Wunderschön trifft es am besten...
Meine Bewertung: 5 von 5 Sterne!!!
 

Jennifer (Alice) Jager begann ihre schriftstellerische Laufbahn 2014. Nach ihrem Schulabschluss unterrichtete sie Kunst an Volkshochschulen und gab später Privatunterricht in Japan. Heute ist sie wieder in ihrer Heimat, dem Saarland, und widmet sich dem Schreiben, Zeichnen und ihren Tieren. So findet man nicht selten ihren treuen Husky an ihrer Seite oder einen großen, schwarzen Kater auf ihren Schultern. Ihre Devise ist: mit Worten Bilder malen.
  

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