Samstag, 18. Juni 2016

Rezension - Die Auslese - Nichts ist, wie es scheint


Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
Verlag: Penhaligon Verlag (24. Mai 2016)
ISBN-13: 978-3764531195
    
ACHTUNG!
Teil 3 der Reihe!

Cia Vale hat die gefährliche Auslese überlebt, während sich Chaos und Wut in der Gesellschaft ausbreiten. Ein verheerender Bürgerkrieg steht bevor, und die Rebellen schmieden einen Plan, die grausame Regierung zu stürzen. Auch Cia ist bereit, um das Ende der Auslese zu kämpfen, aber sie kann es nicht alleine tun. Sie hofft auf die Loyalität ihrer Kameraden, doch das kann tödlich für sie enden. Denn Täuschung und Wahrheit liegen nah beieinander. Und der Einsatz ist hoch, denn auf dem Spiel steht das Leben all derer, die sie liebt. Wem kann Cia vertrauen?




Cia hat die Auslese überlebt und ist nun eine Studentin, mit Aussucht auf eine große Karriere.
Doch eigentlich hat sie nur ein Ziel vor Augen: Sie möchte die Auslese beenden, um anderen jungen Menschen diese Qualen und den Tod zu ersparen.
Die Rebellen sind bereit zu kämpfen, doch wie sieht es mit den Menschen in Cias Umfeld aus?  Ausgerechnet aus den obersten Regierungsreihen erhält sie Unterstützung.
Doch wem kann sie letzendlich wirklich vertrauen?

Diese Vertrauensfrage zieht sich durch den Roman wie ein roter Faden.
Eigentlich war es auch das Hauptthema, es dreht sich um Cias Zweifel und Gedanken.
Alles andere passierte so nebenbei, was ein wenig  schade war.
Politik und Hintergründe zur Auslese und der Regierung bestimmen  die Geschichte, was ich sehr interessant fand. Zum Ende hin hat die Autorin dann aber dennoch einen großen Showdown geschaffen, der mir zur Reihe passend erscheintund stimmig ist.
Ich würde mir wünschen, zu erfahren, wie es 10Jahre nach diesen Ereignissen in Tosu-Stadt aussieht und abläuft.

Genau wie Cia war auch ich während des Lesens immer wieder überrascht wer nun doch ein Verräter ist, und wer die Rebellen unterstützt. Kein Wunder das Cia oft unsicher war. Dies hat man leider oftmals gepürt, und ich hätte mir gewünscht das sie sich weiterentwickelt.

Die Auslese ist eine spannende Reihe, mit Höhen und Tiefen, die mich aber immer überzeugen konnte. Auch wenn es schade ist, bin ich froh darüber wie Cia die aktuellen Probleme lösen konnte.
Der Stil der Autorin gefällt mir, doch man hätte die Geschiche auch in 2 Büchern erzählen oder sich noch etwas einfallen lassen können.
Auch wenn ich nicht 100%ig zufrieden bin, so war das Ende dann doch zufriedenstellend.
Ich werde Die Auslese Reihe sicher noch einmal lesen.


Ein guter Abschluss!
Meine Bewertung: 4 von 5 Sterne!


Joelle Charbonneau begann mit dem Schreiben, als sie noch Opernsängerin war. Heute ist die Schriftstellerei ihre größte Leidenschaft. Joelle Charbonneau lebt gemeinsam mit ihrem Mann und ihrem Sohn in der Nähe von Chicago. Wenn sie nicht schreibt, arbeitet sie als Schauspiel- und Stimmtrainerin.

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