Sonntag, 14. August 2016

Rezension - Malou - Diebin der Geschichten


Format: Ebook
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 247 Seiten
Verlag: Impress (4. August 2016)
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Jeder weiß, dass der Kuss einer Muse auch aus dem gewöhnlichsten Menschen einen gefeierten Autor machen kann. Doch die wenigsten wissen um die Anti-Musen, wie Malou Winters eine ist. Als Tochter einer Normalsterblichen und einer Romanfigur hat sie von der versteckten Zwischenweltbibliothek aus Zugang zu sämtlichen Londoner Buchwelten, die jemals erdacht und aufgeschrieben wurden. Statt jedoch zu inspirieren, ist es ihre Bestimmung, nicht zu Papier gebrachte Ideen zu finden und zu löschen. Eine Lebensaufgabe, die sie nicht selten frustriert, vor allem da in letzter Zeit etwas mit den Personen, zu denen ihre Aufträge sie führen, nicht zu stimmen scheint. Und dann gerät sie auch noch ins Visier eines nicht unattraktiven jungen Mannes, der gefährlich nah dran ist, ihre wahre Identität zu erraten…



Wer wünscht es sich nicht, die Muse eines begabten Künstlers zu sein?
Malou ist das genaue Gegenteil, denn ein Kuss von ihr, und die Ideen der jeweiligen Autoren werden ausgelöscht. Denn Malou ist eine Anti-Muse! Und  während sie einen weiteren Auftrag erledigen möchte, geschieht etwas Unfassbares, und plötzlich sieht Malou sich verfolgt von allen Seiten....


Schon nach wenigen Seiten hat mich die Geschichte völlig gefesselt!
Malou ist also eine Anti-Muse! An ihrem 18.Geburtstag stand plötzlich eine Frau vor der Tür, und offenbarte ihr, das ihr Vater (den sie nie kennengelernt hat) in Wirklichkeint ein böser Buchcharakter ist und sie somit eine Anti-Muse ist. Und da es Geschichten gibt, die nicht erzählt werden sollen, darf sie ab sofort für eine Agntur arbeiten, die sich um solche Fälle kümmert.
Sie küsst jemanden, und schon gibt derjenige seine Idee auf.
All zu begeistert ist Malou natürlich nicht von ihrer Gabe, doch zu Beginn zweifelt sie nicht daran, daß es richtig ist was sie macht.
Wann immer es etwas zu tun gibt, begibt sich Malou in die ZwiBi, eine magische Bibliothek, die sie durch die Tür eines normalen Buchladens erreichen kann.
Dieser fantastische Ort hat es mir zuerst angetan. Wie gerne wäre ich an diesem Ort, an dem einem die bekanntesten Buch-Charaktere begegnen.

Dann passiert während eines Aufrags etwas Unvorhergesehenes, und bald schon steckt Malou in einem richtigen Kriminalfall, in dem sie sogar als Verdächtige in Frage kommt.
Zum Glück ist ihre liebenswerte Mutter ein hohes Tier bei der Polizei. Was den jungen Lansbury aber nicht davon abhält Malou genauestens im Auge zu behalten.

Jeder kennt es, wenn ein Autor oder Künstler von der Muse geküsst wird. Das es aber auch Anti-Musen gibt, damit hätte ich nicht gerechnet.
Lisa Rosenbecker hat hier eine wunderbare Welt geschaffen, in die Malou immer wieder eintauchen kann.
All die Protagonisten sind gut durchdacht und starke Persönlichkeiten, egal ob gut oder böse.
Eine der wichtigsten Rollen spielt allerdings Malous Kater Sheldon.
Er ist nicht nur Malous Ein und Alles, er ist auch der heimliche Star dieses Romans.
Egal wie ernst die Lage gerade war, Sheldon sorgt für einen Lacher und lässt sich seine Rolle als Chef nicht nehmen.

Während diese Fantasy-Geschichte in einem Krimi überging, kam auch die Liebe nicht zu kurz.
Alles zusammen harmoniert sehr gut miteinander und ich habe den Roman in einem Rutsch durchgelesen. Oft habe ich geschmunzelt, denn Aussagen wie "Wer die Minions nicht leiden kann, der kann nur doof sein" sind einfach göttlich. Malou ist einfach ein Schatz, liebenswert, lustig, neugierig, vorlaut und frech. Eine beste Freundin , wie sie im Buche steht.

Ganz zum Schluss hat sich die Autorin ein ganz wunderschönes Ende einfallen lassen, und man fragt sich, wieviel Wahrheit/Realität vielleicht darin steckt. Natürlich verrate ich es hier nicht, dafür müsst ihr den Roman schon selbst lesen ;-)

Ich bin ja immer wieder überrascht, mit welchem guten Gespür Impress solch tollen Geschichten findet. Und mit Malou ist dem Verlag auf jedem Fall wieder ein Highlight gelungen.
Die Autorin hat einen ganz wunderbaren Roman geschrieben und man wird sicher noch viel von Lisa Rosenbecker zu hören bzw zu lesen bekommen.


Eine interessante Idee, die ganz wunderbar umgesetzt wurde.
Meine Bewertung: 5 von 5 Sterne!!!

1 Kommentar:

  1. Ahoy,

    mich konnte die Idee des Buches absolut überzeugen und das Sherlock- Paar war einfach zum Dahinschmelzen... Leider hatte ich dann aber doch noch ein paar Dinge am Buch auszusetzen :/


    Frech lasse ich meinen Link und sonnige Grüße da, Mary <3
    http://marys-buecherwelten.blogspot.de/2016/08/malou-diebin-von-geschichten.html

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