Freitag, 28. Oktober 2016

Rezension - Diamantkrieger Saga (2) - La Lobas Versprechen


Geschrieben von Bettina Belitz
Gebundene Ausgabe: 464 Seiten
Verlag: cbt (24. Oktober 2016)
ISBN-13: 978-3570164259
 

Sara kann ihr Glück kaum fassen, als Damir plötzlich in ihr Leben zurückkehrt, obwohl er doch eigentlich den Bund des Schwertes mit einer anderen eingegangen ist. Dass ihre Treffen zunächst geheim bleiben müssen, nimmt Sara in Kauf. Es ist La Loba, bei der sie sich auf eine Aufnahme in den Geheimbund der Diamantkrieger vorbereitet, die erkennt, dass hier etwas nicht stimmen kann. Sara wird auf eine schwere Probe gestellt: Welche Rolle kann und will Damir in Zukunft in ihrem Leben spielen? Und ist sie in der Lage, ihre dunkle Vergangenheit hinter sich zu lassen?


Sara lebt in einer furchtbaren Welt, deren Schrecken einfach kein Ende nehmen wollen....
Doch nun hat sie ein Ziel vor Augen: Sie möchte zu den Diamantkriegern dazu gehören.
Doch all das Training bei La Loba helfen ihr nicht dabei Damir zu vergessen.
Und auch wenn sie sich weiterhin sehen, ist beiden bewusst, daß eine gemeinsame Zukunft fast unmöglich scheint.
Ja es sieht so aus, als ob Bettina Belitz für Sara und Damir kein Happy End vorgesehen hat, aber dies schadet der Geschichte in keinster Weise.
Sara ist ein so starke Persönlichkeit, und es ist ungaublich welche Entwicklung sie durch  macht.
Dickköpfig und oftmals stur, wie man sie im ersten Teil schon kennengelernt hat, versucht sie auch jetzt immer wieder ihren eigenen Weg zu gehen.
Doch aus dem Erlebten lernt man, und auch Sara erkennt, daß Angriff nicht immer die beste Verteidigung ist.

Gerade von den Stellen, in denen Sara sich den ruhigen Momenten stellen, und in denen sie meditativ an sich arbeiten musste, gefielen mir besonders gut.
Ich glaube Bettina Belitz hat (vielleicht unbewusst?) etwas von ihrem eigenen Charakter mit in die Geschichte der Diamantkrieger einfliessen lassen, denn die Autorin kommt mir selbst auch sehr ausgeglichen vor.
Ich kenne sie zwar nicht persönlich, aber das was ich von ihr gesehen und gelesen habe, zeigt immer eine starke Person, die eine gewisse Ruhe ausstrahlt.

Sara muss von vielem Abschied nehmen, auch von Menschen die ihr wichtig geworden sind.
Doch einiges wenige bleibt ihr, auf dem Weg, ihre Vergangenheit zu vergessen.
Es gibt auch ein Wiedersehen mit ihrer Mutter, zu der sie ja kein gutes Verhältnis hat.
Und dabei erfährt man wieder Schreckliches dieser Welt, die unserer doch in so vielem ähnelt.

Sara ist etwas ganz Besonderes, sie muss es nur noch erkennen.
Sie ist auf einem guten Weg, denn Verlust und Schmerz machen sie stärker.
Ich bin gespannt wie es nach diesem Ende weitergeht.
  

Eine spannende Fortsetzung!
Meine Bewertung: 5 von 5 Sterne!!!


Bettina Belitz wurde 1973 an einem sonnigen Spätsommertag in Heidelberg geboren. Schon als Kind fing sie damit an, eigene Geschichten zu schreiben. Nach ihrem Studium arbeitete Bettina Belitz zunächst als freie Journalistin und Texterin. Heute lebt sie umgeben von Pferden, Schafen, Katzen und Hühnern als freie Autorin in einem 400-Seelen-Dorf im Westerwald.
  

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