Freitag, 28. Oktober 2016

Rezension - Witches of Norway - Nordlichtzauber (1)



Geschrieben von Jennifer Alice Jager
Format: Ebook
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 277 Seiten
Verlag: Dark Diamonds (28. Oktober 2016)

HIER geht es zur Dark Diamonds Seite.
 

Die 21-jährige Kunststudentin Elis hat kein Händchen für die Liebe und Schuld daran ist einzig ihr wohlgehütetes Geheimnis. Elis ist eine Hexe. Aber keine besonders gute.
Immer wenn sie glaubt, alles im Griff zu haben, funkt ihr die Magie dazwischen.
Nachdem ihre Verlobung geplatzt ist und sie beinahe ein Haus zum Einsturz gebracht hätte, bricht Elis kurzerhand das Studium ab und reist nach Norwegen.
Hier will sie lernen, ihre Kräfte zu kontrollieren und trifft dabei auf den charismatischen und faszinierenden Hexer Stian, zu dem sie eine eigentümliche Verbindung spürt.
Doch die Magie hat mal wieder ihren eigenen Plan und plötzlich findet Elis sich hundert Jahre zurückversetzt, im Norwegen des Jahres 1905 wieder…

Elis trennt sich von ihrem Verlobten und kehrt fürs Erste zu ihren Eltern nach Hause zurück.
Aber auch dort kommt sie nicht wirklich zu Ruhe, kann ihre Mutter doch in keinster Weise verstehen, wieso sie nicht zu ihrem offensichtlich perfekten Ex zurück geht.
Nur ihr Vater scheint Verständnis zu haben, und motiviert Elis dazu für eine Zeit lang nach Norwegen zu gehen, um dort bei entfernten Verwandten als AuPair zu arbeiten.
Verwandte, die genau wie Elis Hexen sind, und ihr die Magie vielleicht näher bringen können.
Denn noch hat sie dies so überhaupt nicht im Griff.
Doch verständlicher werden all diese neuen Erfahrungen vor allem dann nicht, als ein gutaussehender Hexer ihr den Kopf verdreht, anscheinend ein Geist herumspukt, und Elis sich plötzlich in der Vergangenheit wiederfindet.


Schon als ich die Dark Diamonds (das neue Ebook-Label des Carsen Verlags) zum ersten Mal sah wusste ich das ich Witches of Norway unbedingt lesen muss.
Ich mag Hexen-Geschichten, und ich mag den Stil der Autorin.
Bisher habe ich allerdings nur Märchen-Romane von Jennifer Alice Jager gelesen.
Und nun handelt der neue Roman in unserer heutigen Zeit.
Bis zu dem Zeitpunkt als Elis unbeabsichtigt in der Vergangenheit landet.

Elis Ex-Verlobter ist ein Vollpfosten, und ich kann nur zu gut verstehen, wieso sie die Erde zum Beben bringt, als sie von seinem Verhalten erfährt.
Dumm nur, daß sie ihre Magie nicht im Griff hat und fast das ganze Haus zum Einstürzen bringt.
In Norwegen darf sie sich dann um zwei Jungs kümmern, die sie mit Unterhaltungen über Harry Potter und mit schmutzigen Witzen, beeidrucken kann.
Hier schon erlebte ich einen ganz anderen Stil der Autorin.
Nach poetischen Sagen ging es nun eher lustig und modern zu.
Aber spätestens als es in Norwegen zu den ersten Begegnungen mit Hexen, Hexern, und geisterhaften Wesen kommt, wurde es wieder "magisch".



Die beiden Frauen, bei denen Elis nun lebt, sind Schwestern.
Die eine nett und chaotisch, die andere unfreundlich und bestens organisiert.
Und alle Menschen in deren Umfeld bekommen nichts mit von der Magie um sie herum.

Jennifer Alice Jager hat eine wunderschöne Geschichte geschaffen, die einem Norwegen als wunderschönes magisches Land näherbringt. Sowohl in der Gegenwart als auch in der Vergangenheit war es spannend Elis zu begleiten, bei deren Erforschung dieser unbekannten Welt.
Wenn sie zum ersten Mal auf einen Hexer trifft, oder Angst vor der eigenen Verwandschft hat, trotz aller Zweifel entwickelt sie eine ganz eigene Stärke und setzt sich mit ihrem Dasein als Hexe auseinander.
Das Ende war dann nochmal ein Höhepunkt, und ich bin froh, daß es schon in ein paar Wochen mit dem zweiten Teil weitergeht!

 
Ein klasse Start in ein magisches Abenteuer!
Meine Bewertung: 5 von 5 Sterne!!!
  

Jennifer (Alice) Jager begann ihre schriftstellerische Laufbahn 2014. Nach ihrem Schulabschluss unterrichtete sie Kunst an Volkshochschulen und gab später Privatunterricht in Japan. Heute ist sie wieder in ihrer Heimat, dem Saarland, und widmet sich dem Schreiben, Zeichnen und ihren Tieren. So findet man nicht selten ihren treuen Husky an ihrer Seite oder einen großen, schwarzen Kater auf ihren Schultern. Ihre Devise ist: mit Worten Bilder malen.

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