Mittwoch, 23. November 2016

Rezension - Chaosherz (2)


Format: Ebook
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 325 Seiten
Verlag: Impress (3. November 2016)
   

Nach den Turbulenzen der letzten Monate ist das Glück für May nur von kurzer Dauer. Als Junghexe wird sie nicht nur immer stärker in die chaotische Welt der ägyptischen Götter hineingezogen, jetzt scheint auch noch Noah, der Junge, in den sie hoffnungslos verliebt ist, May nicht mehr zu mögen. Vom Liebeskummer überwältigt, beginnt ihre Magie sich zu verselbstständigen und durch ihre Nähe geraten Mays Mitschüler mehr und mehr außer Kontrolle. Und plötzlich herrscht das pure Chaos an ihrer Highschool…


Das Chaos geht weiter!
Es wäre ja auch ansonsten viel zu ruhig im leben der Jungshexe May ;-)
Als Tochter einer Hexen-Vampirin (wenn man es so nennen kann;-) und einem Vater, der tatsächlich den Göttern angehört, hat sie es nicht immer leicht. Vor allem wenn der Vater das chaos höchstpersönlich ist, und auch May ihre Wurzeln nicht immer verbergen kann.
Dies wird immer wieder zum Problem, und sie muss wohl oder übel versuchen sich in den Griff zu bekommen und lernen sich gegen Feinde zur Wehr zu setzen.
Denn auf sie und ihr Umfeld haben es so einige abgesehen.

Neben der spannenden Hexegeschichte erlebt May aber auch alltäglich und normale Teenager-Situationen, wie zum Beispiel das erste Verliebtsein.
In den Szenen zwischen Noah und May erkenne ich den lustiglockeren Stil, den ich von Teresa Sporrer gewohnt bin. Zusammen mit den magischen Elementen hat die Autorin mit dieser Reihe eine klasse Kombination geschaffen.
So oft konnte ich May verstehen, während Noah oftmals ein Rätsel blieb.
Er distanziert sich und es dauert eine ganze Zei lang, bevor man die Wahrheit erfährt.

Teresa Sporrer hat sich so einige Überraschungen einfallen lassen.
Oftmals ist der zweite Teil einer Reihe der schwächste, doch hier ist das nicht der Fall, denn Chaosherz toppt den ersten sogar noch ein wenig.
Gespannt bin ich natürlich nun auf den dritten Teil, denn noch so einige spannende Abenteuer muss May wohl oder übel bestehen, bis sie persönliches Happy End bekommt.
Neben May ist hier ihr Vater für mich ein weiteres Highlight.
Auch wenn alle Protagonisten mit sehr viel Liebe zum Detail geschaffen wurden, so ist er für mich doch der Aufregenste. Eben Chaos pur!

Trotz der Gefahren, die überall lauern, hat May Familie und Freunde, die ihr immer zur Seite stehen, und mit deren Hilfe sie versucht, ihr Hexenleben in den Griff zu bekommen.
Es kommt so einiges ans Licht, und direkt stellen sich mir neue Fragen.
Die Autorin ist immer für eine Überraschung gut und ich bin gespannt darauf, zu erfahren, wie es mit May weitergeht.


Eine gelungene Fortsetzung!
Meine Bewertung: 5 von 5 Sterne!!!


Teresa Sporrer wurde 1994 in der kleinen österreichischen Stadt Braunau am Inn geboren. Da ihr Heimatdorf fast nur aus Feldern und Bäumen besteht, zieht es die Autorin seit ihrem fünfzehnten Lebensjahr regelmäßig auf verschiedene Rockkonzerte und Festivals. Neben ihrer Liebe zur Musik hegt sie noch eine große Leidenschaft für Bücher und kümmert sich regelmäßig um ihren eigenen Bücherblog. Momentan bereitet sich die Autorin auf ihr Lehramtsstudium vor und arbeitet an neuen Geschichten, die sehr wahrscheinlich wieder von Rockstars handeln werden.

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