Donnerstag, 5. Januar 2017

Rezension - Als die Bücher flüstern lernten


Format: Ebook
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 312 Seiten
Verlag: Impress 
Erscheinungstermin: 5. Januar 2017

Als Waisenkind hat die 17-jährige Hope schon früh gelernt, niemandem außer sich selbst zu vertrauen. Mit Ausnahme von ihren Büchern natürlich und den Geschichten, die diese ihr zuflüstern. Bis sie eines Nachts in das Haus einer reichen Familie einbricht, um sich in deren riesigen Bibliothek zu bedienen, und bei ihrem Buch-Streifzug auf frischer Tat ertappt wird. Während Hope schon aus reiner Gewohnheit eine Abwehrhaltung gegenüber dem absolut nerdigen, aber zugegebenermaßen ziemlich süßen Jungen einnimmt, scheint dieser alles andere im Sinn zu haben, als sie zu verraten. Doch noch bevor Hope herausfinden kann, was genau es mit diesem Sam auf sich hat, werden sie unverhofft in eines der Bücher hineingezogen und landen… ja, wo eigentlich?


Hope muss ohne Familie leben, und ihr Zuhause ist ein kleines Baumhaus, mitten im Wald.
Ihr einziger Lichtblick: Die Bücher, die sie zugegebenerweise stiehlt.
Bei einem ihrer Einbrüche trifft sie auf Sam, einen arroganten jungen Mann, dem sie schon einmal begegnet ist. Und der ihr unerwartet zur Seite steht. Als die beiden völlig unerwartet verschwinden, und in einer anderen Welt wieder auftauchen.

Schon nach wenigen Seiten war ich vom Stil der Autorin begeistert.
Hopes schnippische und taffe Art gefiel mir auf Anhieb, und die folgenden Dialoge bzw Streitereien mit Sam hatten es echt in sich.
Hope läßt sich nichts sagen und schreckt auch nicht davor zurück den größten Schurken die Meinung zu sagen. Die Ausdrücke sind typisch Teenager (ich weiß wovon ich rede, ich habe zwei davon zuhause;-), und wirklich sehr treffend und authentisch.
Sam ist, anders als Hope, in einer guten Familie aufgewachsen, und ihm fehlte es an nichts.
Vielleicht wirkt er deshalb oftmals überheblich und sehr von sich überzeugt. Auch wenn er mit seiner Art Hope oftmals in den Wahnsinn treibt, fand ich ihn direkt symphatisch.


Hopes Liebe zu Büchern erreicht seinen Höhepunkt, als sie nach einem Einbruch von Sam ertappt wird, und die beiden sich wie durch Magie plötzlich in einer anderen Welt befinden.
Dort treffen sie auf einige bekannte Figuren, die man sonst nur aus Büchern oder auch Filmen kennt.
Und während sie versuchen herauszufinden, wo sie sind, und weshalb sie dort gelandet sind, treffen sie zeitgleich auf andere Wesen, mit deren Existens sie noch viel weniger gerechnet haben.
Im Laufe der Zeit müssen beide sich als Helden beweisen, sowohl in dieser fremden Welt, als auch in ihrer eigenen. Denn nicht nur sie haben eine Grenze überschritten...

Diese Geschichte ist so voller Magie, ich war wie von Feenstaub verzaubert.
Doch es wurde auch spannend und aufregend, und ich fragte mich mehr als einmal, wo die Autorin so viele tolle Ideen herbekommt, die auch noch alle perfekt zur Geschichte passen.
Geheimnisse werden gelüftet, Gefahren besiegt,....Ich hätte am liebsten ewig weiter gelesen.
Doch die Geschichte hat ein abgeschlossenes Ende, leider.
Allerdings könnte man noch einige weitere Abenteuer schaffen, mit Hope und Sam, oder auch mit einigen der anderen Protagonisten.
Ich würde mir ein Wiedersehen wünschen!!!


Ein wunderschönes Abenteuer, ins Reich der Bücher und Geschichten!
Meine Bewertung: 5 von 5 Sterne!!!


Felicitas Brandt, ist eigentlich nie ohne Stift, Zettel und Buch anzutreffen. Bücher waren schon in ihrer Kindheit, ihre ständigen Begleiter. Mit dem Geschichten schreiben fing sie während des Abiturs an, danach dauerte es ungefähr zwei Jahre, bis ihre erste Kurzgeschichte veröffentlicht wurde, der erste Fantasyroman wurde dann nach ihrer Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten veröffentlicht.
Sie liebt Cookies, Musik die berührt, Heldenserien und wollte schon immer mal ins Autokino. Außerdem träumt sie von einer Reise quer durch Schottland.


1 Kommentar:

  1. Was für eine wunderschöne Rezi, ich danke dir sehr! <3 Feenstaub für dich!! *-*

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