Montag, 2. Januar 2017

Rezension - Sumerland 1 + 2


Taschenbuch: 368 Seiten
Verlag: Panini (22. August 2016)
ISBN-13: 978-3833233708
   

Taschenbuch: 368 Seiten
Verlag: Panini (22. August 2016)
ISBN-13: 978-3833233708

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Nur wenige Eingeweihte wissen, dass unsere Zivilisation nichts als eine kollektive Illusion ist, in der die Menschen gefangen gehalten werden. In Wahrheit tobt ein geheimer Krieg in der phantastischen Realität hinter der Scheinwelt unseres Alltags. Auf der einen Seite steht der babylonische Stadtkegel von Waylhaghiri, in dem alle Zivilisationsepochen der Menschheit übereinander geschichtet sind.
Diese einzige Stadt auf der Welt lebt von der Perfektionierung der zivilisatorischen Ästhetik. Glamour, Moden und kalkulierte Manipulation sind bis in die Intimsphäre allgegenwärtig. In diesem System müssen die Bewohner ihren sozialen Status jeden Tag aufs Neue verteidigen. Auf der anderen Seite steht die umgebende Wildnis des Sumerlandes, in der Tiermenschen leben, die verspielt und kindlich, aber auch unberechenbar und grausam sind. Die jahrhundertealten, doch ewig kindlichen Herrscher beider Reiche, Prinz Zazamael und Prinzessin Serisada, kämpfen erbittert um die Vorherrschaft. Zazamael benötigt für die endgültige Dominanz seines Reiches – die in Form einer Emulsion von Traum und Wirklichkeit namens „große Fusion“ erfolgen soll – den „wilden Wein“ als rettendes Elixier. Auf der Suche nach dem „wilden Wein“ dringt er unter ständiger Bedrohung durch die sumerländischen Tiermenschen ins Herz von Serisadas Reich vor. Auf dieser Reise werden alle seine Gefährten einer nach dem anderen hingemeuchelt, wobei der Prinz das eigentliche Ziel des Attentäters zu sein scheint. Erst einen Schritt vor dem Ziel angekommen erkennt Zazamael, wer der Mörder ist. Währenddessen gelingt es Serisada, als Spionin in Waylhaghiri einzudringen. Dort hat sie die schwierige Aufgabe, sich in der Zivilisation zu behaupten, ohne enttarnt zu werden. Zunächst gelingt ihr eine beachtliche Karriere als Designerin, bis es zu einem der regelmäßigen Zusammenbrüche der ästhetischen Muster in Waylhaghiri kommt, wodurch – wie jedes Mal – ein Teil der Stadt untergeht, indem er von dem tödlichen Silber bedeckt wird. Leider ist es der Teil der Stadt, den Serisada designt hat und in dem sie lebt.
(Quelle: Verlag)


Die sehr ausführliche Inhaltsangabe vom Verlag habe ich übernommen, da sie alles Wichtige auf den Punkt bringt, undes dazu eigentlich nichts weiteres anzumerken gibt.

Meine Rezension dreht sich um Teil 1 - Prinzessin Serisada und Teil 2 - Prinz Zazamael.
Denn beide Romane sollte man am besten direkt hintereinander lesen, ohne Unterbrechung.
Mir selbst wäre es wohl schwer gefallen, nach einer Pause wieder in die Geschichte hineinzufinden, denn sie ist wirklich gewaltig!
Es gibt drei Welten und die Sicht wechselt zwischen diesen hin und her.
Dementsprechend kommen auch verschiedene Hauptprotagonisten zu Wort.
Allerdings sollte man keinen typischen Roman erwarten.
Der Stil des Autors ist gewöhnungsbedürftig und es fiel mir oftmals nicht ganz einfach der Geschichte zu folgen.
In einer Zeit spricht die weibliche Protagonistin dauern mit einer nicht anwesenden Person, die ihr natürlich auch keine Antwort gibt. Diese Stellen fand ich doch sehr merkwürdig.
Was es damit auf sich hat, wird zwar irgendwann geklärt, aber ich selbst habe mich doch mehr auf die Erlebnisse von Prinzessin Serisada und Prinz Zazamael konzentriert.

Neben der Geschichte, hat es mit Sumerland noch etwas anderes auf sich, denn es handelt sich um ein Fantasy-Spiel, welches ihr von Eurem Handy aus spielen könnt. Wie es abläuft und welche App ihr dafür benötigt, könnt ihr HIER auf der Sumerland - Ende der Welt Homepage nachlesen.
Taucht ein in dieses fremde Welt, und reist zwischen Realität und Fantasywelt.


Für Fans des Spiels auf jedem Fall ein MUSS.
Wer mit Büchern auch gerne in fremde und komplexe Welten reist, sollte einen Trip nach Sumerland wagen. Allerdings muss man sich an den Stil erst gewöhnen.
Meine Bewertung: 3,5 von 5 Sterne!!!

1 Kommentar:

  1. Hallo,
    ich hab das Buch auch gelesen und rezensiert. Nein, ein typischer Roman ist es nicht und ich hab auch einige Zeit gebraucht, um reinzukommen. Noch jetzt weiß ich nicht, ob ich es wirklich mochte. Faszinierend ist es auf jeden Fall.

    Ich hab deine Rezension bei meiner verlinkt: Sumerland-Rezension von Buchvogel

    Gruß, Daniela

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