Mittwoch, 15. März 2017

Rezension - Die Prophezeiung der Hawkweed



Geschrieben von Irena Brignull
Übersetzt von Sibylle Schmidt
Gebundene Ausgabe: 400 Seiten
Verlag: FISCHER Sauerländer (16. März 2017)
ISBN-13: 978-3737354240
  
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Zwei Mädchen. Zwei Welten. Eine Prophezeiung.
Ember und Poppy kommen in derselben finsteren Gewitternacht in weit voneinander entfernten Teilen des Landes zur Welt. Durch einen mächtigen Fluch werden sie noch in der Sekunde ihrer Geburt vertauscht. So wächst das Mädchen Ember in einem Clan von Hexen auf. Und Poppy, die Hexe, in einer Kleinstadt in England.
Doch Poppy fliegt von jeder Schule, weil ihr dauernd seltsame Dinge passieren: Wenn sie wütend wird, zerspringen in ihrer Nähe Fensterscheiben oder Dinge fliegen durch den Raum. Ihre Mitschüler halten sie für einen Freak, und Poppys einzige Freunde sind die Katzen. Nur draußen vor der Stadt fühlt sie sich wirklich frei.
Ember hingegen hat keine Ahnung, wie man die Kräfte der Natur heraufbeschwört oder einen Zauber ausspricht, und für das Leben im Wald bei den Frauen des Hexen-Clans ist sie zu zart und verletzlich.
(Quelle: Verlag)



Ich bin ja ein großer Fan von Hexen-Geschichten und war gespannt auf "Die Prophezeiung der Hawkweed".
Poppy scheint zu etwas Großem bestimmt zu sein, doch ein Fluch vertauscht das Hexen-Baby mit dem eines normalen Menschen.
Nun wächst Poppy unter Menschen auf und hat es dort recht schwer.
Immer wieder passieren unvorhersehbare Dinge, und wieder einmal müssen sie und ihr Vater deshalb wegziehen. Irgendwann gibt es kaum noch Schulen, von der sie noch nicht geflogen ist.
Währendessen lebt Ember, das Menschenkind, unter Hexen und fühlt sich ebenfalls fehl am Platz.
Zauber, magie und Kräuter,.... damit kann sie einfach nichts anfangen, wodurch sie sich zum Gespött der anderen macht. Selbst ihre Familie scheut nicht davor zurück, ihr immer wieder bewusst zu machen, daß sie anders ist.
Eines Tages treffen die Beiden aufeinander, freunden sich an, und ahnen nicht, wie sehr ihrer beider Leben miteinander verbunden sind, und welcher Gefahr sie sich nun stellen müssen.

Der Plot klingt vielversprechend, leider fand ich wenig Bezug zu den beiden Mädchen.
Beide haben es nicht leicht in ihrem Leben. Aber zusammen versuchen sie, hinter das Geheimnis ihrer Herkunft zu kommen und den Fluch zu brechen. Beide möchten endlich "normal" sein und sind bereit, sich dafür notfalls mit allen Hexen dieser Welt anzulegen.

Was spannend klingt, und es auch eigentlich ist, wurde von der Autorin ohne viel Aufregung geschrieben. Was leider etwas schade ist. Trotz einer Lovestory am Rande, hätte ich mir etwas "Größeres" gewünscht und mehr Geschehen.
Alles war doch sehr traurig geschrieben und es kam beim Lesen wenig Freude auf.
Es hat mir etwas gefehlt, was ich nicht wirklich in Worte fassen kann.
Dennoch gefällt mir "Die Prophezeiung der Hawkweed", auch wenn es kein Behalt-mich-Buch geworden ist.


Meine Bewertung: 3 von 5 Sterne!!!


Irena Brignull wuchs in den Chiltern Hills im Südosten Englands auf und lebt heute mit ihrer Familie in London. Nach ihrem Studium der englischen Literatur in Oxford schrieb sie Drehbücher für preisgekrönte Kinoerfolge wie ›Shakespeare in Love‹, ›Die Boxtrolle‹ oder ›Der kleine Prinz‹. ›Die Prophezeiung der Hawkweed‹ ist ihr erstes Jugendbuch.

Der Titel ›Die Prophezeiung der Hawkweed‹ wurde 2017 für den Branford Boase Awards nominiert.

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