Mittwoch, 15. März 2017

Rezension - Infernale (2)


Infernale
Rhapsodie in Schwarz
 
Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
Verlag: Loewe (13. März 2017)
ISBN-13: 978-3785583692
 
ACHTUNG!
Dies ist der 2.Teil der Reihe!
 

Seit Davy positiv auf das Mördergen (HTS) getestet wurde, hat sie alles verloren: ihre Familie, ihre Freunde, ihre Zukunft – und was am schlimmsten ist, sich selbst. Denn obwohl sie verzweifelt dagegen angekämpft hat, ist sie doch zu dem geworden, was sie nie sein wollte: eine Mörderin.
Eine Widerstandsgruppe und ihr Anführer Caden geben ihr ein neues Ziel.
Und Caden weckt Gefühle in ihr, zu denen sie glaubte, nie mehr fähig zu sein. Aber die Schuldgefühle lassen Davy einfach nicht los ...
(Quelle: Verlag)



Kann ein Gen wirklich dafür verantwortlich sein, daß man zum Mörder wird?
Davy ist unsicher, denn sie selbst musste jemanden ermorden.
Wenn sie es nicht getan hätte, wäre sie nun selbst nicht mehr am Leben.
Sie weiß, es war Selbstverteidigung, doch die Zweifel bleiben.
Und auch die schrecklichen Bilder des Geschehens gehen ihr nicht mehr aus dem Kopf.
Davy weiß, sie muss fliehen, wenn sie nicht in Gefangenschaft enden möchte,und wird unterwegs von ihren Freunden getrennt.
Sie landet bei einer Rebellen-Gruppe, der sie sich notgedrungen anschließt, und dessen Anführer Caden, ihr einfach nicht mehr aus dem Kopf geht.

Wer andere Rezensionen zu dieser Fortsetzung gelesen hat, weiß, daß die Meinungen weit auseinander gehen.
Tatsächlich geht es nicht mehr ganz so spannend weiter wie im ersten Teil.
Davy hat einiges zu verarbeiten, und diese Sorgen und Ängste nehmen einen Großteil der Geschichte ein.
Und dann kommt es meiner Meinung nach viel zu schnell zu einem Ende.
Ich mag Zweiteiler, hatte hier aber das Gefühl, man hätte mehr aus dieser Dystopie heraus holen können.
Dafür tauchen einige neue Charaktere auf, doch nicht alle sind vertrauenswürdig.
Auch die Liebesgeschichte verläuft so völlig anders als man erwartet hätte.
Einige Leser sind enttäuscht, und ich fand diese Entwicklung überraschend, und gut.

Ich hatte mit mehr Informationen, mehr aktivem Handeln im Bekämpfen der Regierung, gerechnet.
Das Ende hätte etwas "größer" sein können, mit mehr Action.
Trotzdem gefiel mir diese Fortsetzung recht gut.


Für mich ein gutes Finale!
Meine Bewertung: 4 von 5 Sterne!!!
  

Sophie Jordan wuchs auf einer Farm in Texas auf und landete mit ihrer Firelight-Trilogie einen internationalen Bestseller. 2016 legt sie mit „Infernale“ den Auftakt einer packenden Liebesgeschichte vor, die durch geschickt platzierte gesellschaftskritische Anklänge zum Nachdenken anregt. Heute lebt die New York Times-Bestsellerautorin mit ihrer Familie in Houston.
 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen