Sonntag, 16. April 2017

Rezension - Hollerbrunn


Taschenbuch: 240 Seiten
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
11. April 2017
ISBN-13: 978-1543146738
  

Tina Skupin, Jahrgang 1977, wuchs in Völklingen an der Saar auf. Nach einem Zwischenstopp in Halle lebt sie mittlerweile mit Partner und Töchterchen in Stockholm. Sie schreibt vor allem Fantasy mit Schwerpunkt Urban Fantasy sowie Science Fiction. Ihre Hobbys (für die nie genug Zeit bleiben) sind mittelalterliches Schwertfechten (Langschwert) klettern (trotz Höhenangst) und lesen (natürlich).
   

Ein verschneites Tal. Ein altes Geheimnis. Zwei verfeindete Schwestern. Pünktlich zum ersten Advent kehrt im Hollertal Jahr für Jahr der Winter ein und verwandelt das Tal in eine märchenhafte Zauberwelt. Doch für Marie ist in diesem Jahr nichts mehr wie zuvor, nachdem ihre Mutter an Krebs starb und Stiefmutter und Stiefschwester ins Haus kamen. Auf dem Hof der alten Frau Hollerbrunn findet Marie Trost, Freundschaft und ganz überraschend die Liebe. Doch ihre Stiefschwester Pegg folgt ihr an den Hof und droht Maries zartes Glück zu zerstören. Und Pegg ist ihr geringstes Problem: Den Hollerhof umgeben finstere Geheimnisse, und bald muss Marie nicht nur für ihr eigenes Glück kämpfen, sondern auch um die Zukunft des ganzen Tals.


Neues aus der Märchenspinnerei!
Ich war gespannt wohin mich die dritte Geschichte entführt, und schon recht schne erkannte ich das Märchen um Frau Holle.
Und ich muss gestehen, zu Beginn dachte ich, die Autorin hat "nur" eine einfache Nacherzählung in der heutigen Zeit geschrieben.
Doch weit gefehlt!
Ich war unglaublich überrascht, über all die Ideen und deren Umsetzung.
Nicht nur Frau Holle spielt eine Rolle. Auch die Schneekönigin ist ein wichtiger Teil.
Und während Marie die Kissen ausschüttelt, gesellt sich der ein oder andere Geist zu ihr.

Marie ist eine der Hauptprotgonistin und verkörpert die Goldmarie.
Auf der Suche nach einem Praktikumsplatz landt sie auf dem Hollerhof.
Die nette Eigentümerin Frau Hollerbrunn wird bald zu einer Vertrauten, denn nach dem Tod ihrer Mutter hat Marie kein leichtes Leben.
Sie mag ihre Stiefmutter und ihre Halbschwester (die beiden haben den selben Vater) nicht, denn die beiden sind egoistisch und passen einfach nicht in ihr kleines Örtchen.
Pegg die "böse" der Schwestern, ist vorlaut und frech, und wird, nachdem auch sie auf dem Hollerhof aushilft, ruckzuck wieder entlassen.
Doch auch sie zeigt, daß viel mehr in ihr steckt, als man zu Beginn vermutet.
Für mich ist sie auf jedem Fall die interessanteste Person der Geschichte.
Marie scheint aufzublühen, und verliebt sich sogar. Doch ihr Auserwählter hat ein Geheimnis.
Genau wie Frau Hollerbrunn.
Bald schon stecken Marie und Pegg in Gefahr, und mit ihnen das ganze Dorf.

Tina Skupin hat entspannt angefangen, doch schnell wurde es magisch und auch gefährlich.
Wie so oft haben Märchen nämlich selten etwas mit Glück, Glitzer und Happy Ends zu tun.
Während Marie und Pegg in ihrem normalen Leben sich mit normalen Problemen auseinandersetzen, ist auch dem Hollerhof einfach alles geheimnisvoll.

Dieses Märchen hat eine 180Grad-Wendung gemacht, und hat mich zu 100Prozent überzeugen können!!
Die Charaktere, die Handlung und der Stil von Tina Skupin, einfach alles hat gestimmt!


Ich bin begeistert! 
Meine Bewertung: 5 von 5 Sterne!!!

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