Montag, 3. April 2017

Rezension - Der Prinz der Elfen


Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
Verlag: cbt (3. April 2017)
ISBN-13: 978-3570164099
  

Die Geschwister Hazel und Ben leben in dem Ort Fairfold, der an das magische Elfenreich grenzt. Seit Jahrzehnten steht dort, mitten im Wald von Fairfold, ein gläserner Sarg, in dem ein Elfenprinz schläft – von Touristen begafft und von der Bevölkerung argwöhnisch beäugt, auch wenn Hazel und Ben die alten Geschichten nicht glauben. Seit Kindertagen fühlen sie sich zu dem schlafenden Jungen magisch hingezogen, ihm vertrauen sie alle ihre Geheimnisse an. Inzwischen ist Hazel 16 und küsst immer neue Jungs, um die Leere in ihrem Herzen zu füllen. Doch als eines Tages der Sarg leer ist und der Prinz erwacht, werden die Geschwister in einen Machtkampf der Elfen gezogen. Hazel muss die Rolle annehmen, in die sie sich als Kind immer geträumt hat: als Ritter gegen ein dunkles Monster kämpfen …


Hazel und Ben leben zwar in unserer normalen Welt, allerdings gibt es in ihrem Ort ein großes Mysterium: Mitten im Wald steht ein gläserner Sarg in dem ein Junge mit Hörnern liegt.
Niemand erinnert sich an eine Zeit ohne diesen Sarg, er war einfach schon immer da.
Die Touristen kommen in Scharen, und die Bewohner von Fairfold besuchen ihn auch immer wieder.
Vor allem Teenager treffen sich dort gerne zum Feiern, und hoffen jedes Mal, daß der Schlafende endlich erwacht.
Es gibt keine Möglichkeit den Sarg zu öffnen, also heißt es abwarten.
Eines Morgens, nachdem Hazel ihn wieder einmal besucht hat, ist es nun soweit:
Der Sarg ist offen, und die Gestalt verschwunden...

Nach den Spiderwick-Geheimnissen und der magischen Magisterium-Reihe freute ich mich schon auf das neue Werk von Holly Black.
Und auch bei "Der Prinz der Elfen" hat sie wieder ihr Talent bewiesen und eine außergewöhnliche Geschichte geschrieben.
Die Geschichte spielt einerseits in unserer Zeit. Typische Teenager, die gerne feiern und Unsinn im Kopf haben. Doch dann gibt es da diesen Sarg im Wald.
Geschichten um Elfen und Magie werden flüsternd weiter erzählt, doch niemand möchte sich wirklich dieser Realtität stellen.
Erst als es gefährlich wird, müssen sich Hazel und Ben einem Kampf mit den Elfen liefern.
Unglaublich wie man zwei unterschiedliche Welten so gut miteinander verbinde kann.
Normalität trifft auf monsterähnliche Wesen mitten im Wald.
Die Protagonisten könnten kaum unterschiedlicher sein:
Hazel ist ein besonderes Mädchen, und weiß, daß Elfen exitieren.
Allerdings mochteich sie zu Beginn nicht so wirklich.
Eine Party auf der locker mit jedem rumgeknutscht wird, ist nicht so mein Fall.
Zum Glück zeigt sie im Laufe der Geschichte ihr wahres Ich.
Ihr Bruder Ben ist ein Musikgenie, und verbringt, genau wie Hazel, oft Zeit im Wald.
Ihr bester Freund: Ein Wechselbalg, welches eigentlich ins Reich der Elfen gehört.
Und außerhalb von Fairfold ahnt niemand etwas von all dem.

Nachdem der Sarg geöffnet wurde, machen sich Hazel und Ben auf die Suche nach dem Jungen, der sich als Prinz entpuppt.
Trotz der Verbundheit zwischen den Geschwistern hat Hazel Geheimnisse, die sie bis ins Reich der Elfen führen. 
Besonders gut, neben all dem Kampfgeschehen und der Rettung der Menschheit, hat mir die beginnende Liebesgeschichte in diesem Roman gefallen.
Hierzu verrate ich allerdings nichts weiter, denn diesen WOW-Effekt möchte ich niemandem vorwegnehmen.


Mir hat diese außergewöhnliche Idee sehr gut gefallen!
Meine Bewertung: 5 von 5 Sterne!!!
 

Holly Black lebt mit ihrer Familie und vielen Tieren in New Jersey. Seit sie 2002 den Roman »Elfentochter« veröffentlichte, der von der American Library Association als »Best Book for Young Adults« ausgezeichnet wurde, lebt sie als freischaffende Autorin. Zusammen mit dem Illustrator Tony DiTerlizzi ersann und schrieb sie die Bestseller-Kinderbuchreihe »Die Spiderwick-Geheimnisse«. Holly Black schlägt die internationale Presse und ein riesiges Fanpublikum mit jedem neuen Roman in ihren Bann.

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