Sonntag, 21. Mai 2017

Rezension - Flavia de Luce (8) - Mord ist nicht das letzte Wort


Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
Verlag: Penhaligon Verlag (25. April 2017)
ISBN-13: 978-3764531133
 

Alan Bradley wurde 1938 in der kanadischen Provinz Ontario geboren. Nach einer Laufbahn als Elektrotechniker, zuletzt als Direktor für Fernsehtechnik an der Universität von Saskatchewan, zog Alan Bradley sich 1994 aus dem aktiven Berufsleben zurück, um sich ganz dem Schreiben zu widmen. Mord im Gurkenbeet war sein erster Roman und der viel umjubelte Auftakt zu seiner weltweit erfolgreichen Serie um die außergewöhnliche Detektivin Flavia de Luce. Alan Bradley lebt zusammen mit seiner Frau Shirley auf der Isle of Man.


Endlich kehrt Flavia vom Internat in Kanada zurück nach Buckshaw, nur um dort zu erfahren, dass ihr Vater im Krankenhaus liegt und keinen Besuch empfangen darf. Um ihren boshaften Schwestern zu entkommen, schwingt Flavia sich auf ihr Fahrrad: Sie soll für die Frau des Pfarrers eine Nachricht an den abgeschieden lebenden Holzbildhauer Mr. Sambridge überbringen. Doch niemand öffnet. Neugierig betritt Flavia die Hütte und ist überrascht, einen Stapel Kinderbücher im Zuhause des ruppigen Junggesellen zu entdecken. Und noch ein unerwarteter Fund steht Flavia bevor – denn an der Schlafzimmertür hängt, kopfüber gekreuzigt, der tote Mr. Sambridge …


Ich habe mich schon sehr auf das neue Abenteuer mit Flavia gefreut, und wurde wieder nicht enttäuscht!
Flavia hat das Internat in Kanada hinter sich gelassen und freut sich auf ihre Heimkehr.
Trotz ihrer Coolness hat sie sich einen etwas anderen Empfang gewünscht, denn niemand aus ihrer Familie erwartet sie am Bahnhof.
Ihren Schwestern ist sie wie immer egal, und ihr geliebter Vater befindet sich im Krankenhaus.
Und zu Hause erwartet sie ihre nervige kleine Cousine Undine, die mittlerweile bei ihnen wohnt.
Flavia ist froh, der Kälte in ihrem Heim entkommen zu können, und übernimmt einen Botengang.
Nichts ahnend, daß sie wieder einmal eine Leiche entdecken wird.
Wieso Mr.Sambridge kopfüber und gekreizigt in seinem Schhlafzimmer hängt, ist von nun an das große Geheimnis, welches Flavia versucht zu lösen.

Das kleine Mädchen, mit einer Vorliebe für Chemie und das Aufklären von Mordfällen ist zurück!
In jedem der Romane habe ich Mitleid mit Flavia, die zuhause kaum Liebe oder Aufmerksamkeit erhält. Nun ist auch noch ihr Vater erkrankt, und sie hat nur noch Dogger, den treuen Hausangestellten.
Es wird spannend wie immer, wenn Flavia sich auf die Suche nach dem Mörder macht.
Sie kommt mit ihrer Neugierde hinter so manches Geheimnis, welches sie den Menschen in ihrem Umfeld entlockt. Ich musste immer wieder schmunzeln, denn Flavia ist einfach einmalig.
Auch wenn sie nun wieder etwas älter ist, so bleibt ihr ihre kindliche Art erhalten.
Neben dem mysteriösen Tod von Mr.Sambridge erfährt man als Leser auch wieder vieles, was in Flavias Familie vor sich geht. Ihre Schwestern sind immer noch unausstehlich, und Undine ist nervig. Kein Wunder also, daß sich Flavia lieber mit Toten abgibt ;-)

Während mich die Geschichte wieder völlig fesseln konnte, gibt es für mich einen riesig großen Kritikpunkt, den ich aber nicht in meine Bewertung mit einfließen lassen werde, da dies wohl nur auf die Kappe des Verlags geht. Es geht um den Coverwechsel!
Immer wieder passiert es, daß Cover mitten während einer Reihe geändert werden, und die Leser und Fans sind selten begeistert. Aber wenn es zur Reihe passt, dann ist das ok.
Mit dem neuen Cover geht die Persönlichkeit der kleinen Falvia verloren, denn sie war bisher immer zu sehen. Der äußere Charm der Bücher ist dahin, leider.


Wieder eine außergewöhnliche Geschichte, bei der die kleine Flavia all ihr Wissen einsetzen kann.
Meine Bewertung: 5 von 5 Sterne!!!

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