Dienstag, 9. Mai 2017

Rezension - In der Liebe ist die Hölle los


 Geschrieben von Benne Schröder
Taschenbuch: 400 Seiten
Verlag: LYX (24. April 2017)
ISBN-13: 978-3736304499
  

Catalea Morgenstern will eigentlich nur eins: so wenig wie möglich mit ihrer Familie zu tun haben. Denn ihr Vater ist der Teufel und die Hölle seine Firma. Als dann aber ihr Freund wegen ihrer ständigen Geheimniskrämerei Schluss macht, muss Catalea einsehen, dass sie sich ihrer Bestimmung vielleicht doch nicht entziehen kann. Widerwillig steigt sie in das Familienunternehmen ein, doch schon ihr erster Auftrag geht gewaltig schief - und sofort ist die halbe Hölle hinter ihr her. Mithilfe des teuflisch gutaussehenden Totenanwalts Timur gelingt ihr die Flucht, und plötzlich ist nicht nur Cataleas Leben, sondern auch ihr Herz in Gefahr.
(Quelle: Verlag)


Ich las die Inhaltsangabe und fand die Idee klasse.
Dann las ich den Namen des Autors und muss gestehen: Mir kamen Zweifel!
Keine Ahnung wieso, aber ich lese fast nur Romane, die von Frauen geschrieben werden.
Nicht bewusst, aber so ist es nunmal.
Benne Schröder hat sich nun an einen für mich typischen Frauen-Roman gewagt, und das Damönen-Dasein in unsere Welt gebracht.
Es liest sich wie ein Mafia-Roman, nur daß der Mafia-Boss in WIrklichkeit der Teufel persönlich ist.
Und Catalea ist seine Tochter, die nun, nachdem sie sich zuvor lange geweigert hat, in das Familienunternehmen einsteigt.
Sie arbeitet nun also als Todeshändler und versucht sich bei den sieben Häusern, die dem Teufel zur Seite stehen, durchzusetzen.
Doch ein Auftrag entpuppt sich als Falle (Man kann den Verbündeten des Teufels nunmal nicht trauen;-) und bald schon ist sie auf der Flucht.
Mit Hilfe des teuflischen Anwalts Timur versucht sie ihre Unschuld zu beweisen und den wahren Täter zu entlarven.
Dabei kommen sich Timur und Catalea notgedrungen näher.

Jetzt bin ich fertig mit lesen, und finde nicht nur die Idee klasse, sondern auch die Umsetzung!
Der Autor hat mit viel Witz und Humor starke Persönlichkeiten geschaffen, die alle übertrieben gut sind. Naja, was erwartet man denn auch von des Teufels Helfern ;-)
Catalea hat kein leichtes Los, als Tochter des Teufels, und ist im Gegensatz zu ihren Geschwistern, wenig begeistert von dem Leben als Todeshändler.
Natürlich kommt auch die Liebe nicht zu kurz, wenn auch Catalea zu Beginn des Romans erst einmal abserviert wird. Doch sie weiß wie man Exfreunde los wird ;-)

Als besonderes Extra kann man Stellen aus dem Ratgeber für die Toten  (783.Auflage) aus dem Verlag der Finsternis nachlesen. Was für eine geniale Idee!

Wenn man sonst über Dämonen und den Teufel liest, geschieht das ja eher in einer sehr düsteren Atmosphäre. Doch Benne Schröder hat für lustige Lesestunden gesorgt, und ich bin gespannt ob und wie es mit Catalea in der "Firma" nun weitergeht, nach diesem Ende.


Eine coole Idee sher gut umgesetzt!
Meine Bewertung: 5 von 5 Sterne!!!


Benne Schröder moderiert seit 2012 bei 1LIVE, Europas einflussreichster jungen Radiomarke mit täglich über 4 Millionen Hörern. Bücher mag er am liebsten, wenn sie jemand vorliest, aber für seinen Debütroman hat er selbst zur Feder gegriffen. Der gebürtige Bochumer lebt mit Hund Matti und ohne Führerschein im Herzen von Köln.

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