Donnerstag, 25. Mai 2017

Rezension - Magonia


Gebundene Ausgabe: 368 Seiten
Verlag: Heyne Verlag (3. April 2017)
ISBN-13: 978-3453270176
  

Seit sie klein ist, leidet die 16-jährige Aza an einer seltsamen Lungenkrankheit, die ihr ein normales Leben unmöglich macht. Als sie eines Tages ein Schiff hoch in den Wolken erspäht, schiebt sie das Phänomen auf ihre akute Atemnot. Bis jemand auf dem Schiff ihren Namen ruft ...

Nur ein Mensch glaubt ihr diese Geschichte: ihr bester Freund Jason, der immer für sie da war, den sie vielleicht sogar liebt. Aber gerade als sie versucht, sich über die neuen tiefen Gefühle zu Jason klarzuwerden, überstürzen sich die Ereignisse. Aza meint zu ersticken – und findet sich plötzlich in Magonia wieder, dem Reich über den Wolken. Dort ist sie das erste Mal in ihrem Leben nicht mehr krank, sondern stark und magisch begabt. In dem heraufziehenden Kampf zwischen Magonia und Azas alter Heimat, der Erde, liegt das Schicksal aller mit einem Mal in Azas Händen …



Das Cover gefiel mir auf den ersten Blick. Auch wenn ich da noch nicht verstand, was die Feder zu bedeuten hat. Erst im Laufe der Geschichte erklärt es sich, und nun finde ich das Cover einfach perfekt!

Aza ist schwer krank, dies wird in den ersten Kapiteln mehr als deutlich.
Niemand kennt ihre Krankheit und schon seit Jahren rechnen die Ärzte mit ihrem Ableben.
Aber noch ist sie da, und wird von ihrem besten Freund Jason in jeder Lebenslage unterstützt.
Ob mehr zwischen den beiden ist als nur Freundschaft?
Bevor sich diese Frage beantworten lässt geschieht das Schrecklichste überhaupt, und Aza befindet sich plötzlich in einem Schiff hoch über den Wolken.
Magonia...die fremde Welt, über die es auch auf der Erde Gerüchte und Sagen gibt.
Doch niemand weiß, daß sie wirklich existiert.
Aza fühlt sich zum ersten Mal in ihrem Leben gesund, doch sie möchte zurück zu ihrer Familie.
Man wird sie aber nicht zurück gehen lassen, denn nun erfährt sie, daß ihr Platz schon immer dort oben war.

Zu Beginn lernt man Aza und ihr trauriges Leben kennen.
Erst im Laufe der Geschichte erfährt man dann wieso sie immer wieder Erstickungsanfälle hatte.
Nämlich dann, wenn sie ein Teil von Magonia wird.
Ich muss gestehen, diese fremde Welt, hoch oben über den Wolken, mit Wesen, halb Vogel, halb Mensch, hat mich zeitweise verwirrt.
Die Himmelbewohner kann Aza nicht einschätzen, sind sie nun Freund oder Feind? Und womöglich sogar Familie?
Mir hat am besten der letzte Teil gefallen, denn Jason hat Aza nicht aufgegeben.
Für dieses vorerst letzte Zusammentreffen zwischen Menschen und Magonia riskieren die Beiden alles, sogar ihr Leben.

Wer keine Angst vor außergewöhnlichen Geschichten hat, der sollte Magonia auf jedem Fall lesen. Wenn ich zwischendurch auch unsicher war, ob mir der Roman denn nun wirklich gefällt, konnten mich die letzten Kapitel dann aber doch mitreißen.


Magonia ist merkwürdig, aber auf eine positive Art und Weise. 
Meine Bewertung: 4 von 5 Sterne!!!


Maria Dahvana Headley wuchs in Idaho auf einer Ranch auf. Das Schreiben ist ihr Beruf; sie hat sich bereits als Drehbuchautorin und Journalistin einen Namen gemacht, ihre wahre Leidenschaft aber gehört den fantastischen Geschichten. Und dem Sammeln von historischen Sternatlanten aus dem 18. Jahrhundert. Die Autorin lebt in Brooklyn.
  

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