Sonntag, 24. August 2014

Rezension - Linkshänderland


Geschrieben von Lara De Simone
Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe (Baumhaus)
Erscheinungstermin: 15. August 2014
ISBN-13: 978-3833901171

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Eine computergesteuerte Welt, die das Leben auf der Erde simuliert? Eine Welt, zu der nur Linkshänder Zutritt haben und in der man schon mit zwölf Jahren volljährig ist? Die 13-jährige Trix ist wie vom Schlag getroffen, als sie von diesem mysteriösen Linkshänderland (LHL) erfährt. Über zwei Mikrochips in ihrem Gehirn ist sie mit dem LHL vernetzt und kann ihren Avatar steuern. Sie muss lediglich in Gedanken den Wunsch formulieren, sich ins LHL einzuloggen und schon sieht es in der realen Welt so aus, als würde sie schlafen. Wie ihr Mentor Liam, 16, beginnt sie eine Ausbildung zur Spionin. Und schon bald stecken die beiden in einem gefährlichen Auftrag, bei dem sie an eine Untergrundgruppe geraten, die sich gegen das LHL auflehnt. Damit setzen sie nicht nur ihre Freundschaft, sondern vor allem auch ihr Leben aufs Spiel.



Trix freundet sich mit Liam, einem Jungen aus der Nachbarschaft an.
Und bald schon erfährt sie die Wahrheit über ihn, und sich: Es gibt ein Linkshänderland, eine Parallel-Welt zu unserer, zu der nur Linkshänder Zutritt haben. Da man dort mit zwölf Jahren bereits volljährig ist, kann Trix mit ihren dreizehn, sich dort nun ein Erwachsenen-Dasein aufbauen.
Genau wie Liam, der mit seinen sechszehn Jahren, beginnt sie eine Ausbildung zur Spionin.
Denn es gibt Feinde, die dem LHL (Linkshänderland) schaden wollen.
Zu diesen Feinden gehört auch Jannik, und die drei treffen schon bald aufeinander.


Das Cover ist absolut traumhaft! Liam und Trix am Übergang zum Linkshänderland.
Es hat etwas magisches, und wirkt trotz der dunklen Farben nicht bedrohlich.

Die Protagonisten Trix und Liam werden Freunde, und auch Jannik, der auf der Gegenseite steht, ist einer der Hauptcharakteren in diesem Roman. Denn das Buch ist aus beider Sichten geschrieben.
Einerseits lernt man Trix kennen, wie sie mit Hilfe von Liam im LHL zurechtkommt.
Und dann gibt es die Abtrünnige, die gegen das System sind. Jannik hat seine Gründe um dort dazu gehören, und auch diese Sicht kann man nachvollziehen.

Die Idee gefällt mir. Vielleicht weil ich auch Linkshänderin bin ;-)
Aktuell kommen immer mehr neue Romane auf den Markt, mit immer neuen Welten.
Hier hat die Autorin einen Roman geschaffen, der mir sehr gut gefallen hat.
Auch muss ich ihre Arbeit im Bezug auf ihr Alter loben. Mit gerade einmal 21 solch eine Geschichte gut zu schreiben, daß schaffen manche nicht mit dem doppelten Alter und doppelter Schreiberfahrung.

"Linkshänderland" ist leicht zu lesen, und man lernt das LHL und dessen System auch sehr gut kennen. Es werden alle Fragen schon früh beantwortet, so daß man sich ganz auf die Geschichte einlassen kann.


Ein wirklich toller Jugendroman, 
von dem ich mir eine Fortsetzung wünschen würde!
Meine Bewertung: 4 von 5 Sterne!!!


Lara De Simone, geb. 1993 in Heidelberg, gewann 2012 Preise bei verschiedenen Jugendschreibwettbewerben. Die ersten Ideen zu Linkshänderland hatte sie bereits mit 13 Jahren. Aktuell studiert sie Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus in Hildesheim.

Kommentare:

  1. Was für ein Zufall, ich lese es gerade. Bisher war es ganz gut, aber gegen Ende zieht es sich etwas...

    lg Inka von lebens[leseliebe]lust

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  2. Das Buch hat schon einen so seltsamen Titel das es mir daher auffällt! Deine Rezi klingt gut, und nun bin ich gespannt auf das Buch.

    LG Piglet

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  3. Schön das es dir so gut gefallen hat. Ich werde heute noch die Rezi zu dem Buch schreiben und muss leider 1 Stern vergeben das ich das Buch leider furchtbar fand :/ Ich hab mich wirklich von Seite zu Seite geschleppt.

    Liebe Grüße, Jasi ♥

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