Mittwoch, 27. September 2017

Rezension - Evil Hero - Superschurke wider Willen


Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
Verlag: Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH (21. August 2017)
ISBN-13: 978-3522505482


Wo lernen Superschurken, wie man so richtig böse ist? An der Evil Äcädemy natürlich. Und genau dorthin verschlägt es John, der eigentlich Sohn eines Superhelden ist. Denn John hat eine klare Mission: Er will an der Schurken-Schule den Erzfeind seines Vaters finden. Um nicht aufzufliegen, muss er so schnell wie möglich alles über Schurkische Etikette und Superwaffenkunde lernen! Dabei helfen ihm seine Mitschüler Max und Serena. Aber kann er den beiden trauen?
(Quelle: Verlag)

Natürlich wird John den selben Weg wie sein Vater gehen und ein Superheld werden. 
Jedenfalls wenn es nach dem Wunsch seiner Mutter geht.
Doch er hat andere Pläne und schleust sich in die Evil Äcädemy ein, um sich dort unter anderem Namen zum Schein zum Super-Schurken ausbilden zu lassen.
Was niemand ahnt: In Wirklichkeit ist er auf der Suche nach dem Mörder seines Vater.
Und so ganz nebenbei muss er sich auch noch der Frage stellen, ob alle Schurken wirklich böse sind.

Alles könnte so einfach sein, wenn es nur schwarz und weiß, gut und böse gibt.
John ist ein Junge, der noch sehr unter dem Tod seines Vaters leidet, und sich auf die Suche nach dessen Erzfeind macht. Denn schließlich wurde dieser am Tatort auf frischer Tat ertappt.
Dumm nur, daß niemand seine wahre Identität kennt.
Kaum auf der Schule für Bösewichte angekommen, muss John feststellen, daß es garnicht so einfach ist, all seine Erziehung zu vergessen, und "böse" zu handeln.
Er findet in Max und Serena sogar Freunde, auch wenn die natürlich nichts von seiner wahren Herkunft wissen dürfen.

Ich lese gerne Geschichten über Superhelden und freute mich schon auf Johns Abenteuer auf der Evil Äcädemy (ja, die schreibt sich tatsächlich so;-).
Mir gefällt die Idee, daß der junge zukünftige Held, sich auf der Schurken-Schule garnicht so schlecht macht, und lernt, daß auch das Böse sich an bestimmte Regeln hält.
Wieso aber hat dann der Erzfeind seines Vaters ihn von hinten ermordet?
Diesem Geheimnis auf der Spur begleitet man John in seinem Schulalltag, der es in sich hat. 
Denn auch John hat Feinde, auch wenn er noch nicht weiß, wer hinter ihm her ist.
Die Suche nach dem Mörder wird im Laufe der Geschichte immer spannender, vor allem als Johns wahre Identität aufzufliegen droht.
Tatsächlich wurde es dann richtig spannend und John muss einsehen, daß es garnicht so einfach ist, gut und böse auseinander zu halten.

Mir hat der lustige und unterhaltsame Stil der Autorin sehr gut gefallen, und ich bin schon riesig gesapnnt darauf, wie es mit John, Max und Serena weiter geht. 


Es gibt eben doch viel mehr als nur Gut und Böse ;-)
Meine Bewertung: 5 von 5 Sterne!!!


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