Sonntag, 15. April 2018

Unter schwarzen Federn - Rezension / Was ich Euch dazu erzählen möchte....



Die Autorin Sabrina Schuh hat im letzten Jahr eine Märchen-Fee gesucht, die sie bei ihrem Projekt unterstützt. Ich kannte Sabrina schon über Facebook, und freute mich, als ihre Wahl auf mich fiel-
Ich schätze Sabrina sehr, als Autorin, und vor allem als Mensch.
Unsere Zusammenarbeit ging leider oft unter, da ich ein schlimmes Jahr hinter mir habe, wie einige von Euch wissen. Meine Mama ist erkrankt, und dann auch verstorben....
Aber wann immer ich Zeit fand, las ich die Kapitel, die Sabrina mir zur Verfügung stellte.
Damit konnte ich mich ablenken, und ihr hoffentlich dass ein oder andere mit Ratschlägen zur Seite stehen.

Die Protagonistin Fee hat es nicht leicht in ihrem Leben, und sieht nur einen Ausweg: Selbstmord
Doch Markus kann sie davon abhalten und rettet ihr damit das Leben.
Auch wenn ich hier jetzt nicht alles aus meiner Vergangenheit ausbreiten möchte, so kann ich Euch verraten, auch ich habe viele negative Gedanken verarbeiten und loswerden müssen.
Aus diesem Grund fing ich schon nach wenigen Seiten an zu heulen.
Ok, ich bin eh nah am Wasser gebaut, aber Fees Leben lässt einen einfach nicht kalt.
Sabrina schreibt so realitätsnah... ich konnte mich in jeder Situation hineinversetzen, litt mit den Protagonisten, freute mich mit ihnen....
Denn auch wenn "Unter schwarzen Federn" auf den ersten Blick ziemlich traurig klingt, so ist es doch ein Roman, der nicht nur von einem tiefen Fall erzählt, sondern auch von einem Kampf in ein neues und besseres Leben.

Fee findet in Markus einen Menschen, der sie unterstützt.
Obwohl er ein cooler Typ ist, hat auch er selbst mit Problemen zu kämpfen, wodurch er sie nur all zu gut verstehen kann.
Aber nicht nur er ist eine große Hilfe,da gibt es z.B. auch Silke.
Ja, richtig gelesen, die Protagonistin trägt meinen Namen.
Und das ist kein Zufall.
Silke steht Fee bei, und da ich der Meinung bin, daß auch ich ein ganz netter und hilfsbereiter Mensch bin, freue ich mich sehr über Sabrinas Darstellung von "meiner" Protagonistin.
Es ist merkwürdig, irgendwie selbst eine Rolle in einem Roman zu spielen, denn ich fühle mich schon mit der Roman-Silke verbunden.
Sabrinas Geschichte hat mich also gleich auf mehrere Arten eingenommen.

Ernste Themen wie Mobbing, Depressionen, und sogar Selbstmord, gemischt mit Hoffnung, Liebe, Freundschaft, dazu der leicht zu lesende und überhaupt nicht deprimierende Schreibstil (trotz der Thematik) machen "Unter schwarzen Federn" für mich nicht nur zu einem Lese-Highlight, sondern zu etwas ganz Besonderem.

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